Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Die Freundschaft, dies heiligste Gut, gehört der Tugend, nicht dem Glücke zu.
Rücken: Jener Teil eines Freundes, den man betrachten darf, wenn man in Not ist.
Der Allerweltsfreund kann mir nicht genügen.
Wie kann der noch mein Freund sein, den meine Erfolge verstimmen?
Freunde I. Freunde, die mein lautes Wohl getrunken Und mich stießen, wenn ich hingesunken; Freunde, die mein Herz in Händen trugen Und mich hinterrücks mit Ruten schlugen; Freunde, die mir breiten Lorbeer brachten Und im Stillen meinen Dank verlachten; Freunde, die mein bißchen Brot genossen Und vom eig'nen Mahl mich ausgeschlossen … Ach, wenn ich die schlimme Kette sehe, Weiß mein armes Herz nicht aus vor Wehe. Niemals mocht' ich meinen Degen zücken Nach des Feindes unbewehrtem Rücken; Und wo Haß gedieh und Sünde blühte, Schont' ich ihrer noch mit Menschengüte; Was in eig'ner Seele schlecht geblieben, Geißle ich mir aus mit blut'gen Hieben – – – Aber wenn mich jene Wunden schmerzen, Die von Freundeshand und Freundesherzen, Möcht' ich flieh'n und mir ein Grab bereiten Fern vom Jammer ihrer Sterblichkeiten!
Die unbekannten Freunde Der Dichter wandelt einsam durch das Leben! So ist es und so war's zu allen Zeiten. Entsagung nur darf ihm zur Seite schreiten, Wenn holde Bande sich um and're weben! Doch ein Ersatz ist ihm dafür gegeben: Daß Herzen ihm, in unbekannten Weiten, Entgegen schlagen und wie Harfensaiten Vom Hauche seiner Lieder sanft erbeben. Und wurden solche Freunde dir zu teil, Betrachte sie als höchste Schicksalsspenden, Die für kein flücht'ges Gut der Erde feil! Zweifach gesegnet ist, der sie gewann! Denn in dem stillen Gruß, den sie ihm senden, Fängt auch bereits die Nachwelt für ihn an!
Vor mir liegen deine Zeilen, Sind nicht Worte, Schriften nicht, Pfeile, die verwundend heilen, Freundesaugen, treu und schlicht. Niemals konnte so mich rühren Noch der Liebsten Angesicht, Wenn uns Augen süß verführen, Und die Welt voll Glanz und Licht: Als in Freundesaugen lesen Meiner eignen Seele Wort, Fester Treue männlich Wesen, In Betrübnis Trost und Hort. So verschlingen in Gedanken Sich zwei Stämme wundertreu, Andre dran sich mutig ranken Kron an Krone immer neu. Prächt'ger Wald, wo's kühl zu wohnen, Stille wachsend Baum an Baum, Mit den brüderlichen Kronen Rauschend in dem Himmelsraum!
Es gibt keine Freunde, es gibt nur Momente der Freundschaft.
Hiob besaß zwei Freunde; in der Not Ist einer schon genug; bei rauhem Wetter Ist Freundschaft meist ein trauriger Pilot, Ein Arzt, der theuer ist und selten Retter. Murr' nicht, wenn deine Freund' abfallen! droht Der erste Sturm, so fallen auch die Blätter. Wann sich dein Schicksal aufhellt, nun, dann wandre Zum Kaffeehaus' und nimm dir einfach andre.
In den Mannjahren sehnt man sich unendlich aber vergeblich nach einem Freunde, der wie ein Jüngling der frühern Jahreallesanhört und aufnimmt.
Denn es ist ja [...] der Freund ein zweites Ich.
Wir müssen, in der Tat, alle zusammenhängen – oder wir werden, ganz gewiss, alle einzeln hängen.
Wenn du Lust hast, jemanden vor den Kopf zu stoßen, suche dir für den Zeitvertreib nicht gerade Deine Freunde aus.
Besuche deinen Freund, aber mit Abstand; bei zu vielen Besuchen verlierst du ihn.
Ich will lieber durch den Überfluß der Freundschaft fehlen als durch den Mangel.
Die Freunde winken und lassen mich leben. Ich will mich glücklich zum Danke erheben. Da würgt mich ein Taumel und raubt mir die Luft. Ich spüre verwelkter Kränze Duft. Ein rasches Gleiten – – ein stumpfes Scharren – – Der dumpfe Fall von erdenen Schollen. Und stiller wird es. – – Nur fern ein Tollen, Ein Lachen. – – – Freunde sind es und Narren.
Freundschaft und Liebe. Hand in Hand und unzertrennbar wandeln Freundschaft und reine Liebe mit einander! Wo die Freundschaft entflieht, da senkt der keusche Eros die Fackel.
Glücklich, der einen wahren Freund findet, glücklicher, der in seinem Weibe eine wahre Freundin findet.
Freundlos war der große Weltenmeister, FühlteMangel– darum schuf er Geister. Selge SpiegelseinerSeligkeit! – Fand das höchste Wesen schon kein gleiches, Aus dem Kelch des ganzen Seelenreiches Schäumtihm– die Unendlichkeit.
Bei Übersendung eines Vergissmeinnicht Diese Blume, deren blaue Blüthe Deutungsvoll der schönste Nahme schmückt, Der als Wunsch mir längst im Herzen glühte, Hab' ich einsam heut' im Thal gepflückt. Süss umschwebt von Deinem theuern Bilde, Schien sie würdig zur Gesandtin mir; Hin in ferne, trennende Gefilde, Bringe sie den Gruss der Freundschaft Dir. Ehe sie Dir naht wird sie verbleichen – Schnell verlöschet ihrer Farbe Licht, Doch die Bitte möge Dich erreichen, Die ihr Nahme zärtlich zu Dir spricht.