Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Erwäge Alles mit dem Freund; doch weil Auf jedem Zweige dir nicht Freunde wachsen, Nicht jeder Freund gesund am Markte ist, Erwäge deinen Freund erst mit dir selbst; Steh still und forsche, prüfe, rasch nicht wählend, Mit Argwohn nicht auf den Gewählten blickend; Entschlossen im Entschluß: erkennend, eh' Du Freund dich nennst, dann trauernd bis zum Tode. Das ehrt den Freund, doch dich ehrt es noch mehr.
Nur uns Armen, die wir wenig oder nichts besitzen, ist es gegönnt, das Glück der Freundschaft in reichem Maße zu genießen. Wir können unsre Geliebten weder durch Gnade erheben, noch durch Gunst befördern, noch durch Gedanken beglücken. Wir haben nichts als uns selbst. Dieses ganze Selbst müssen wir hingeben.
Es gibt kein Glück, das sich irgendwie mit dem vergleichen ließe, einen treuen und zuverlässigen Freund zu besitzen. Der Verkehr mit ihm erfreut und entlastet die Seele, klärt und erhellt den Verstand, erzeugt neue Gedanken und Anschauungen, stärkt die Tugend und die guten Vorsätze, besänftigt und mäßigt die Leidenschaften und füllt fast alle unsere müßigen Stunden.
Den Freund, dessen Hoffnungen man nicht befriedigen kann, wünscht man sich lieber zum Feinde.
Eines Toren Freundschaft ist wie die Umarmung eines Bären.
Freundschaft mit dem geisteslosen Tropf' Ist ein innen leerer, außen schwarzer Topf.
Wer hat diesen Nektar geschaffen, dies einsilbige Wörtchen ›Freund‹, diesen Schützer vor Unfällen, Heiltrank gegen des Kummers Qual?
Ein treuer Freund ist ein starker Schutz; wer den findet, der findet einen großen Schatz.
Wunder ist's, wenn jemand traurig ist, da er doch einen Freund besitzt!
Wenn sie sich Große zur Stütze nehmen, gelangen auch Kleine zur Größe. Siehe, eine Liane erreicht den Gipfel eines großen Baumes, indem sie sich auf ihn stützt.
Schwache Menschen erreichen ihr Ziel, wenn sie sich mit starken verbinden; wie der Bach mithilfe des Stromes den Ozean erreicht.
Man muß zuvor viele Scheffel Salz miteinander essen, bis die Aufgabe der Freundschaft erfüllt ist.
Wer an den vier Meeren Freunde hat, glaubt überall Orchideenluft zu riechen.
Das schönste Gut Wahrlich, der redliche Freund ist unter den Gütern der Menschen Ewig das schönste für den, welcher ihn weise bewahrt.
Ein Herz und eine Seele sei Mit seinem Freund der Freund: Liebreich und wahrhaft, mild und frei, In Fern' und Tod vereint! Einst bringt, wer früher starb, in Glanz Dem Brudergeist den Palmenkranz!
Zwei kräftige Freunde sind wie zwei Uhren, welche in ihren kleinen Perpendikelschlägen wechselnd abweichen und zustimmen, aber bei dem großen ordentlichen Ausschlagen ineinerStunde zusammen treffen.
Widerspruch eines Freundes kann uns Richtschnur werden.
Einzig aus geistiger Freundschaft mit den Lebenden gewinnt man Einblick in die wirklichen Zusammenhänge zwischen Volk und Land.
Ich kenne nichts Wohltuenderes auf der Welt als eine Unterhaltung mit einem Freund über schmerzliche Dinge.
Unter Freunden Ein Nachspiel 1 Schön ist's, miteinander schweigen, Schöner, miteinander lachen, – Unter seidenem Himmels-Tuche Hingelehnt zu Moos und Buche Lieblich laut mit Freunden lachen Und sich weiße Zähne zeigen. Macht' ich's gut, so wolln wir schweigen; Macht' ich's schlimm –, so wolln wir lachen Und es immer schlimmer machen, Schlimmer machen, schlimmer lachen, Bis wir in die Grube steigen. Freunde! Ja! So solls geschehn? Amen! Und auf Wiedersehn! 2 Kein Entschuldgen! Kein Verzeihen! Gönnt ihr Frohen, Herzens-Freien Diesem unvernünftgen Buche Ohr und Herz und Unterkunft! Glaubt mir, Freunde, nicht zum Fluche Ward mir meine Unvernunft! Was ich finde, was ich suche –, Stand das je in einem Buche? Ehrt in mir die Narren-Zunft! Lernt aus diesem Narrenbuche, Wie Vernunft kommt – »zur Vernunft«! Also, Freunde, solls geschehn? – Amen! Und auf Wiedersehn!
Alle Menschen sind meine Freunde.