Freundschaft Sprüche

Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt

1466 Sprüche in dieser Kategorie

Freundschaft hält stand in allen Dingen, nur in der Liebe Dienst und Werbung nicht.

Shakespeare, Viel Lärmen um nichts (Much Ado about Nothing), Erstdruck 1600

Wozu hätten wir Freunde nötig, wenn wir sie nie nötig hätten?

Shakespeare, Timon von Athen (Timon of Athens), Erstdruck 1623

Allzu große Nähe hindert manchmal, daß Freunde sich gegenseitig klar erkennen.

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Nur auf dem Weg der Freundschaft kann man einen Menschen richtig erkennen.

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Was vermag uns zu trösten in den menschlichen Beziehungen voller Fehler und Mühsal außer Treue und gegenseitige Zuneigung unter wirklich guten Freunden?

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Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde.

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Die Kameradschaft wird dem Menschen von seinem Lebensschicksal gegeben. Wie er sich in seine Mitmenschen schicken muß, so muß er sich in höherem Grade in seine Kameraden schicken, mit ihnen zurecht kommen, von ihnen lernen.

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Ich habe angefangen, mir selbst ein Freund zu sein. – Damit ist schon viel gewonnen, denn man kann dann niemals mehr einsam sein. Wisse auch, daß ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Moralische Briefe an Lucilius

Immer glücklich zu sein und ohne jede Gemütstrübung das Leben zu durchwandern, heißt nur die eine Seite der Natur kennen.

Seneca, Von der göttlichen Vorsehung (De Providentia). 4. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Den Zauber guter Kameradschaft empfindet der Deutsche williger als jedes andere Volk.

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Nichts ist schwieriger als eine Freundschaft, die bis zum letzten Tag andauert.

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Ohne die Ehrfurcht würde die Freundschaft ihren schönsten Schmuck verlieren.

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Denn obwohl Scipio plötzlich dahingerafft wurde, lebte er für mich, und das wird immer so sein.

Cicero, Briefe. An Atticus

Was ist ein Freund? Ein anderes Ich; zwei Seelen in einer.

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Freundschaft ist die Übereinstimmung in allen göttlichen und menschlichen Dingen, vereint mit Wohlwollen und Liebe.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. VI, 20 Originaltext: Est enim amicitia nihil aliud nisi omnium diviniarum humanarumque rerum cum benevolentia et caritate consensio

Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt aus der Welt die Sonne.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XIII, 47. Originaltext: Solem enim e mundo tollere videntur, qui amicitiam e vita tollunt

Aus bloßen Vorteilsdenken erwächst keine Freundschaft. Nicht äußerer Zwang um irgendwelcher Vorteile willen, sondern freier Wille ist die Grundlage der Freundschaft.

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Die älteste Freundschaft muss uns, wie die Weine die Jahre zählen, die lieblichste sein.

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Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.

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In der Freundschaft muß es als heiliges und unverbrüchliches Gesetz gelten, daß man weder etwas Unsittliches verlangt, noch es tut, wenn man darum gebeten wird.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XII, 40. Originaltext: Haec igitur lex in amicitia sanciatur, ut neque rogemus res turpes nec faciamus rogati

Irdische Güter sind nicht immer unser Verdienst, sondern oft Geschenke eines blinden Zufalls. Freundschaft jedoch, die sich bewährt und dauert, ist ein verdientes Glück. Deshalb ist sie nur unter Menschen möglich, die Nächstenliebe besitzen und nicht nur an ihren eigenen Vorteil denken.

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