Freundschaft Sprüche – hochzeit

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Freundschaft hält stand in allen Dingen, nur in der Liebe Dienst und Werbung nicht.

Shakespeare, Viel Lärmen um nichts (Much Ado about Nothing), Erstdruck 1600

Was paßt, das muß sich ründen, Was sich versteht, sich finden, Was gut ist, sich verbinden, Was liebt, zusammensein. Was hindert, muß entweichen, Was krumm ist, muß sich gleichen, Was fern ist, sich erreichen, Was keimt, das muß gedeihn. Gib traulich mir die Hände, Sei Bruder mir und wende Den Blick vor Deinem Ende Nicht wieder weg von mir. Ein Tempel – wo wir knien – Ein Ort – wohin wir ziehen Ein Glück – für das wir glühen Ein Himmel – mir und dir.

Novalis, Gedichte. An Adolph Selmnitz

Freundschaft ist die Ehe der Seelen.

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Mache nicht schnell jemand deinen Freund, ist er's aber einmal, so muß er's gegen den dritten Mann mit allen seinen Fehlern sein.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Von der Freundschaft

Eine Frau kann sich keinen festern und reinern Freund erwählen als den Liebhaber einer andern.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Drittes Heftlein. 29. Hundposttag

In Wirklichkeit ist die Freundschaft genauso heilig und so ewig wie die Ehe.

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"Mir ist etwas Furchtbares passiert! Meine beste Freundin ist ohne meinen Mann abgehauen."

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Mit dem Freund hat man eine solch tiefe Gemeinschaft, daß sie der Seele eine unaussprechliche geistliche Freude schenkt.

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Die Freundschaft ist für den Tag, die Liebe für die Nacht.

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Ein keusches Weib ist nicht an Putz und Anstand von der feilen Dirne verschiedener als der Freund vom Schmeichler ist.

Horaz, Briefe (Epistolae). I 18, 3-4 Originaltext: Ut matrona meretrici dispar erit atque discolor, infido scurrae distabit amicus.

Freunde hat nur der Mann. Die Frau hat Komplizen.

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Heimliche Liebe Ich hab es gewollt. Du auch. Was nicht sein darf. Jetzt sind wir Verbündete. Also vorsichtig. Und scharf. Wir suchen uns nicht. wir lassen uns leben. Ein friedliches Märchen? Du hast es gewollt. Ich auch. Wir sind alles andere. Nur kein Pärchen Es ist wie es ist. Gekommen. Gegangen. Geblieben. Wir haben's halt einfach gewollt. Uns einmal unheimlich lieben.

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Ich brauch, daß mein Haus gedeiht: Eine Frau, vergnügt und gescheit, Eine Katz, die auf Büchern sich rollte. Und Freunde zu jeder Zeit, Ohne die ich nicht leben wollte.

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Für die Mühle zwei Mühlsteine; für Freundschaft zwei Herzen.

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Geflickter Freund – aufgewärmter Kaffee.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Der Freund sei euch das Fest der Erde und ein Vorgefühl des Übermenschen.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Von der Nächstenliebe

Stammbuchvers (1) Wenn man sich einander kennet Und sich Freund und Freundin nennet, Reißt des Schicksals Donnerwort Uns aus unsern Armen fort. Doch, obschon dies zu beklagen, Muß man nicht sogleich verzagen, Denn der Freundschaft lange Hand Reicht bis durch den Zollverband.

Busch, in: Fliegende Blätter und Münchner Bilderbogen, 1859-71

Freundschaft ist partiale Ehe und Liebe ist Freundschaft von allen Seiten und nach allen Richtungen, universelle Freundschaft.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Athenäums-Fragmente [359]

Freundschaft reift in langen Jahren, In Gefahren Gibt sie ihre sich'ren Proben; Aber loben soll man auch, die in Stunden Rasch empfunden, In beglückten Umgangstagen Angetragen. Während schöner Sommerwochen Ausgesprochen, Sich als gut für's ganze Leben Kundgegeben.

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Auch in der Freundschaft ist ein Teil immer der tätige, der andere mehr beihelfend und leidend. [...] Einklang ist in dieser Ehe der Seelen weder angenehm noch nützlich, noch möglich. Konsone Töne müssen es sein, die die Melodie des Lebens und des Genusses geben, nicht unisone; sonst verliert sich die Freundschaft bald in bloße Gesellschaft.

Herder, Liebe und Selbstheit. Ein Nachtrag zum Briefe des Hr. Hemsterhuis über das Verlangen, 1781

Wer gescheit ist, sollte also, statt sich zu verheiraten und Kinder in die Welt zu setzen, die einen ja sowieso verlassen werden, einen guten und aufrechten Freund suchen und mit ihm zusammen in einer Art Seelengemeinschaft, wie sie unter Männern möglich ist, alt werden.

Maupassant, Das Holzscheit (La Bûche), 1882