Freundschaft Sprüche – klassisch

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Vier gute Dinge sind auf der Welt: altes Holz, um Feuer zu machen; alter Wein, um ihn am Feuer zu trinken; alte Bücher, um darin zu lesen; und alte Freunde, um ihnen zu vertrauen.

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Drei Dinge werden nicht eher erkannt als zu gewisser Zeit: Ein Held im Kriege, Ein weiser Mann im Zorn, Ein Freund in der Not.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Skizziertes. Zweifelhaftes. Unvollständiges

An*** Dich erwähl ich zum Lehrer, zum Freund. Dein lebendiges Bilden Lehrt mich, dein lehrendes Wort rühret lebendig mein Herz.

Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Hält's der Jäger mit dem Fuchse, ist's unmöglich, ihn zu fangen.

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Es ist immer ein edler Geist, der in eigenem tiefsten Elend neidlos auf das Glück seiner Freunde schauen kann.

Habicht, Vor dem Gewitter. Roman, 4 Bde., 1873

Ein törichter Freund ist die größere Plage als ein weiser Feind.

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Ein alter Freund ist wie ein gesatteltes Pferd.

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[Es ist] ratsam, jedem, es sei Mann oder Weib, von Zeit zu Zeit fühlbar zu machen, daß man seiner sehr wohl entraten könne: das befestigt die Freundschaft; ja, bei den meisten Leuten kann es nicht schaden, wenn man ein Gramm Geringschätzung gegen sie, dann und wann, mit einfließen läßt.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

O auch die schönen, freien Regungen Der Gastlichkeit, der frommen Freundestreue Sind eine heilige Religion dem Herzen.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 3. Akt, 21. Auftritt, Max

Ein Kluger weiß Verdrießlichkeiten zu vermeiden; aber ein dummer Freund schleppt sie ihm zu.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [156.]

Es gibt zwei Dinge, die beim Altern gewinnen: guter Wein und Freunde.

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Bücher soll man wenige und gute haben.

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Kennst du die Eiche, die kein Wetter bricht? Kennst du die Palme in der Wüste nicht? Kennst du der Mythe zartes Immergrün? Kennst du auch wohl den treuen Rosmarin? Sieh, Eiche, Palme, Myrt' und Totenkrone, das ist der treue Freund dem Erdensohne.

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An das Trinkglas eines verstorbenen Freundes Du herrlich Glas, nun stehst du leer, Glas, das er oft mit Lust gehoben; Die Spinne hat rings um dich her Indes den düstern Flor gewoben. Jetzt sollst du mir gefüllet sein Mondhell mit Gold der deutschen Reben! In deiner Tiefe heil'gen Schein Schau ich hinab mit frommem Beben. Was ich erschau' in deinem Grund Ist nicht Gewöhnlichen zu nennen. Doch wird mir klar zu dieser Stund', Wie nichts den Freund vom Freund kann trennen. Auf diesen Glauben, Glas so hold! Trink' ich dich aus mit hohem Mute. Klar spiegelt sich der Sterne Gold, Pokal, in deinem teuren Blute! Still geht der Mond das Tal entlang, Ernst tönt die mitternächt'ge Stunde. Leer steht das Glas, Der heil'ge Klang Tönt nach in dem kristallnen Grunde.

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Wer sittlichen Wert hat, bleibt nicht allein; er findet sicher Freunde.

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Aus dem besten Wein wird der schärfste Essig, aus den besten Freunden die ärgsten Feinde.

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Diese [Dichter] sind doch gleichsam unsere Väter und Führer in der Weisheit. Sie reden aber so, dass sie sich wahrlich nicht schlecht erklären über Freunde, wer sie sind, sondern der Gott selbst, sagen sie, führe sie einander zu und mache sie zu Freunden.

Platon, Lysis, entstanden um 385 v. Chr. 214a. Übersetzt von Friedrich Schleiermacher (1804)

Die Freundschaft aus dem Leben wegnehmen wollen heißt, die Sonne aus der Welt verbannen; denn nichts Besseres haben uns die unsterblichen Götter geschenkt und nichts Köstlicheres.

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Wer ohne Freunde lebt, bleibt nicht lange weise.

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Freunde erwirb nicht rasch; die du aber erworben hast, verwirf nicht rasch.

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Mein andres Selbst! Du meine Ratsversammlung, Orakel und Prophet!

Shakespeare, König Richard III. (The Tragedy of King Richard the Third), Erstdruck 1597. 2. Aufzug, 2. Szene, Gloster