Freundschaft Sprüche – leben

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Wie wichtig sind in solchen Zeiten Freunde, die uns ermutigen, wenn wir mutlos sind, die für uns glauben, wenn wir nicht mehr glauben können, die uns den Blick für die lebenswerten Dinge wieder öffnen, wenn alles nur dunkel erscheint, die mit uns stehen in der Nacht des Lebens.

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Was einem im Leben wichtig erscheint, dafür sollte man kämpfen. Nachher zu bereuen, nicht gekämpft zu haben, ist schlimmer, als den Kampf zu verlieren.

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Man muß eher prüfen, mit wem man ißt und trinkt, als was man ißt und trinkt. Denn ohne einen Freund ist das Leben wie das Fressen von Löwe und Wolf.

Epikur, Fragmente

Die schwierigste Aufgabe im Leben ist es: Freunde zu finden und dann mit ihnen befreundet zu bleiben.

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Zwei Ursachen im Leben entfernen uns unsere Freunde: ihr Wohlstand, der nun unser nicht nötig hat, und ihr Unglück, in dem sie uns notwendig hätten.

Petit-Senn, Blüthen und Knospen (Bluettes & Boutades). Frei bearbeitet von Franz August Stocker, 1861

Es sind die harten Freunde, die uns schleifen. Sogar dem Unrecht lege Fragen vor. Wer nimmer fragt, merkt nicht, was er verlor. Vom andern aus lerne die Welt begreifen.

Ringelnatz, J., Gedichte. Kinder-Verwirr-Buch, 1931. Aus: Vom andern aus lerne die Welt begreifen

Werde krank und du wirst erfahren, wer dir gut und wer dir schlecht will.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Ein Leben ohne Freunde ist ein gescheitertes Leben.

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Wer keinen Freund hat, verdient keinen; ein halb wahrer Satz. Aber wer keinen Feind hat, verdient keinen Freund; möchte eher zu beweisen sein.

Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Wer seine Freunde im Tode nicht ehrt, ist ihrer im Leben nicht wert gewesen.

Bodenstedt, Das Herrenhaus in Eschenwalde, 1872

Es ist schön, daß es dem Menschen so schwer wird, sich vom Tode dessen, was er liebt, zu überzeugen, und es ist wohl keiner noch zu seines Freundes Grabe gegangen, ohne die leise Hoffnung, da dem Freunde wirklich zu begegnen.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin

Gold hat keinen noch beglückt; Falscher Ehre Lorbeer drückt; Wer nach Wissen hascht, greift Sand, Wissenschaft ist oft nur Tand; Aber Freunde gab uns Gott, Ohne sie ist Leben Tod.

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Als ihm vermeldet wurde, dass seine Freunde ihm nachstellten, sagte er: Wie soll man sich helfen, wenn man Freunde gerade so behandeln muss wie Feinde?

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 2, 68f. Übersetzt von Otto Apelt, 1921

Im gegenwärtigen Freund den zukünftigen Feind erkennen, und zwar rechtzeitig: darauf kommt es an. Im Leben und in der Liebe. Wer das nicht versteht, tastet sich an einer Kette von Enttäuschungen durchs Leben. Und durch die Liebe.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921

Lebe mit deinem Freunde, als ob er dein Feind werden könnte.

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Die wahren Freunde verursachen allen Schmerz und alle Bitterkeit des Lebens.

Fénelon, Briefe. An M. Destouches, über den Tod des Herzogs von Beauvilliers, am 13. August 1714

In dieses Lebens buntem Lottospiele Sind es oft nur Nieten, die wir ziehn. Der Freundschaft stolzes Siegel tragen viele, Die in der Prüfungsstunde treulos fliehn.

Schiller, F., Gedichte. Aus seinem Stammbuchblatt an Henriette von Arnim, 2. Mai 1787

Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.

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Allein schreiten wir auf dieser Welt. Die Freunde, so wie wir sie uns erwünschen, sind Träume und Mythen.

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Freunde und Maulesel versagen auf schlechtem Weg.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Man lebt, wenn man das Glück hat, mehrere Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben.

Tieck, Phantasus, 3 Bde., 1812-16