Freundschaft Sprüche – leben

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Es ist nicht so schwer für einen Freund zu sterben, sondern einen Freund zu finden, der es wert wäre, daß man für ihn stirbt.

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Was Freunde mit und für uns tun, ist auch ein Erlebtes; denn es stärkt und fördert unsere Persönlichkeit. Was Feinde gegen uns unternehmen, erleben wir nicht, wir erfahren's nur, lehnen's ab und schützen uns dagegen wie gegen Frost, Sturm, Regen und Schloßenwetter oder sonst äußere Übel, die zu erwarten sind.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Heften zur Morphologie, 1. Bandes 4. Heft, 1822

Wer im Ernst darüber klagt, daß er keinen wahren Freund finden könne, der führt Klage über sich selbst.

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Ich suche keine Freunde, mit denen ich leben will. Ich habe Freunde, ohne die ich nicht leben kann!

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Als ich noch jung, da war einsam mein Gang, und ich irrte mich oft in der Straße; Nun acht' ich mich reich, da den Andern ich fand: der Mann ist die Freude des Mannes. Der Baum geht ein auf ödem Stein, ihm wächst nicht Blatt noch Borke; so kommt's mit dem Manne, den keiner liebt: was soll er länger leben?

Wolzogen, Die Edda. Götterlieder und Heldenlieder, 1877. Hávamál, V. 24f. Von der Freundschaft

Menschenleben ohne Freundschaft ist wie ein gemaltes Feuer, umsonst suchst du Licht und Leben darin.

Stiwel (Hg.), Anthologie oder Blätter für Verstand und Herz, 1837-42. 1838

Ja, mein Guter, man hat von seinen Freunden zu leiden gehabt.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 23. März 1829

Keinen stellen glückliche Umstände so hoch, dass er nicht um so mehr einen Freund brauchte, weil er sonst alles genug hat.

Seneca, Von den Wohltaten (De Beneficiis). VI, 29. Übersetzt von J. M. Moser (1829). Originaltext: Neminem tam alte secunda posuerunt, ut non illi eo magis amicus desit, quia nihil absit

Die unbekannten Freunde Der Dichter wandelt einsam durch das Leben! So ist es und so war's zu allen Zeiten. Entsagung nur darf ihm zur Seite schreiten, Wenn holde Bande sich um and're weben! Doch ein Ersatz ist ihm dafür gegeben: Daß Herzen ihm, in unbekannten Weiten, Entgegen schlagen und wie Harfensaiten Vom Hauche seiner Lieder sanft erbeben. Und wurden solche Freunde dir zu teil, Betrachte sie als höchste Schicksalsspenden, Die für kein flücht'ges Gut der Erde feil! Zweifach gesegnet ist, der sie gewann! Denn in dem stillen Gruß, den sie ihm senden, Fängt auch bereits die Nachwelt für ihn an!

Paoli, B., Gedichte. Letzte Gedichte von Betty Paoli. Auswahl und Nachlass, Stuttgart 1895. Originaltext

Freundlos war der große Weltenmeister, FühlteMangel– darum schuf er Geister. Selge SpiegelseinerSeligkeit! – Fand das höchste Wesen schon kein gleiches, Aus dem Kelch des ganzen Seelenreiches Schäumtihm– die Unendlichkeit.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Anthologie auf das Jahr 1782. Aus: Die Freundschaft, letzte Strophe

Anders lebt man mit einen Tyrannen, anders mit einem Freund.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XXIV, 90. Übers. Internet Originaltext: Aliter enim cum tyranno, aliter cum amico vivitur