Freundschaft Sprüche – romantisch
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Ja, wie wir unsere Untugenden auszuschmücken verstehen! Wir machen aus ihnen sogar Charaktergröße. "Nein, ich kann nicht leiden, daß man sich Schmeicheleien ins Gesicht sagen soll!" Lieber Freund, für die sibirische Kälte und Lieblosigkeit deines Urteils hast du dir einen glänzenden Namen gefunden.
Hat man die Liebe durchgeliebt, Fängt man die Freundschaft an.
Soviel Herzen such zu fesseln, wie du irgend fesseln kannst! Glücklich du, wenn du auf Erden einen treuen Freund gewannst! Minder wert sind hundert Kaabas, als ein Herz von guter Art, Drum nach einem Herzen richte, statt nach Mekka, deine Fahrt!
Geliebter sein heißt nur sich wollen. Freund sein heißt im anderen sich wollen.
Möchten meine Thaten sein wie meine Worte, – und meine Worte wie mein Herz! —
Wenn wir die Gefühle, die unsere Freunde für uns hegen, übertreiben, so geschieht das weniger aus Erkenntlichkeit als aus dem Wunsche, auf unsere Würdigkeit schließen zu lassen.
Schöner malt sich mir die schöne Erde, Heller spiegelt in des Freunds Gebärde, Reizender der Himmel sich.
Freundschaft ist ein gefährliches Wort für junge Damen; es ist die flügge gewordene Liebe, die nur einen sonnigen Tag zum Ausflug erwartet.
Es ist ein namenloses Gefühl, einen Freund lieben zu wollen aus Erinnerung und ihn fliehen zu müssen aus Ehre.
Mein Freund ist mein und ich bin sein, der unter den Lilien weidet.
Das ist gerade das Schöne an Liebe und Freundschaft, daß ihre eigentlichen Werte und Gaben beiden Seiten unbewußt bleiben. Was man sich bewußt gibt, ist nicht das Eigentliche, sondern das Nebensächliche.
Die Liebe offenbart niemals, was die Freundschaft in ihrer höchsten Form sagen läßt.
Es gibt Naturen, welche, sobald sie uns liebgewinnen, sichtlich eine Art Taufe oder Heiligung an uns vollziehen: sie zwingen uns zur Rechtschaffenheit, weil sie an uns glauben.
Du kannst dich für deinen Freund nicht schön genug putzen: denn du sollst ihm ein Pfeil und eine Sehnsucht nach dem Übermenschen sein.
In der Freundschaft und der Liebe ist es wohl wie in der Kunst. Es muß Geheimnis da sein.
Ach, wehe thut es, den zu hassen, den man geliebt, und mit dem man die Blüte der Jahre in Eintracht verlebt hat!
O Freund, sei solch ein Mensch, wie dich mein Herz gedacht.
Wer mit Liebe dich warnt, Mit Achtung dich tadelt, Sei Freund dir!
Es gibt nichts Zärtlicheres als der Briefwechsel zwischen Freunden, die nicht danach streben, sich zu begegnen.
Die Liebe teilen Weise und Toren, Kleine und Große. Fromme und Lasterhafte umarmen sich gleich; aber zur Freundschaft erheben sich nur die Geprüften.
Die Freunde, die ich geküßt und geliebt, Die haben das Schlimmste an mir verübt.