Freundschaft Sprüche – romantisch
96 Sprüche gefunden
Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
Von der Liebe zur Freundschaft ist nur ein Schritt – aber einer zurück.
Liebe den Freund, doch suche dir den, der gütig und ernst ist; Wen dein Fehler nicht kränkt, nimmer hat er dich geliebt.
Bekannte helfen mir nichts; es muß ein wahrer Freund oder eine wirkliche Geliebte sein.
UnsreFeindesollen wir lieben? … O, wären wir erst so weit, dass wir unsreFreundeliebten!
Ich wartete darauf, daß die Freundschaft in mir bis zur Liebe stiege – –. Sie stieg auch zuweilen, – immer höher und höher, – aber nicht in die Liebe hinein, – sie wurde dann zugleich immer dünner und spitzer, – – und eines Tages brach stets die Spitze ab.
Wenn dich einer zum Freunde der Seele begehret, o, so verschmäh' ihn nicht; nimm ihn ans liebende Herz, nimm ihn hin, wie er ist, den Liebenden kannst du erziehen. Strahle das Höhere aus, und du erhöhest den Freund. Weißt du, ob je sich ein Herz mit tieferer Liebe sich öffnet? Ob sich die Freundschaft dir nicht, wo du sie suchest, entzieht? Liebst du mich, lieb' ich dich; nur jenes entscheidet das Bündnis. Unaussprechliches Glück blühet aus diesem Prinzip.
Vor mir liegen deine Zeilen, Sind nicht Worte, Schriften nicht, Pfeile, die verwundend heilen, Freundesaugen, treu und schlicht. Niemals konnte so mich rühren Noch der Liebsten Angesicht, Wenn uns Augen süß verführen, Und die Welt voll Glanz und Licht: Als in Freundesaugen lesen Meiner eignen Seele Wort, Fester Treue männlich Wesen, In Betrübnis Trost und Hort. So verschlingen in Gedanken Sich zwei Stämme wundertreu, Andre dran sich mutig ranken Kron an Krone immer neu. Prächt'ger Wald, wo's kühl zu wohnen, Stille wachsend Baum an Baum, Mit den brüderlichen Kronen Rauschend in dem Himmelsraum!
Freundschaft und Liebe. Hand in Hand und unzertrennbar wandeln Freundschaft und reine Liebe mit einander! Wo die Freundschaft entflieht, da senkt der keusche Eros die Fackel.
Bei Übersendung eines Vergissmeinnicht Diese Blume, deren blaue Blüthe Deutungsvoll der schönste Nahme schmückt, Der als Wunsch mir längst im Herzen glühte, Hab' ich einsam heut' im Thal gepflückt. Süss umschwebt von Deinem theuern Bilde, Schien sie würdig zur Gesandtin mir; Hin in ferne, trennende Gefilde, Bringe sie den Gruss der Freundschaft Dir. Ehe sie Dir naht wird sie verbleichen – Schnell verlöschet ihrer Farbe Licht, Doch die Bitte möge Dich erreichen, Die ihr Nahme zärtlich zu Dir spricht.
Die Freundschaft kann durch die Liebe verdrängt werden, aber nicht umgekehrt; hört diese auf, so tut sie es von selbst.
Unter Freunden. – Ich spiegele mich in deiner Seele, und dieses Spiegelbild von mir liebst du – ach, wie ferne sind wir uns doch!