Freundschaft Sprüche – trauerkarte
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Leider wahr! Wenn ein Mann beim Zusammensturz seines Glücksgebäudes in Jammer gerät und vom Schicksal schwer heimgesucht wird, dann werden ihm selbst die besten Freunde feind, und mancher sagt sich von ihm los, der ihm lange treu ergeben war.
O wein' dich aus an meiner Brust, Laß in dein Herz mich seh'n; Und wärst du noch so schuldbewußt: Ich kann dich ganz versteh'n. Denn nennen kannst du mir kein Leid, Das nicht schon traf auch mich; Auch mir droht noch Vergangenheit – Und schuldig war auch ich. Auch meine Wange hat gebrannt In der Beschämung Rot – Verloren hab' ich mich genannt Und mir erhofft den Tod. D'rum wein' dich aus an meiner Brust, Ich kann dich ganz versteh'n, Und wärst du noch so schuldbewußt: Getröstet wirst du geh'n!
Glaube dich nie vergessen! Wenn man dich braucht, stellt sich die Erinnerung mit Riesenschritten bei dir ein.
O schlimme Zeit! So tief kann nichts verwunden, Als wird im Freund der schlimmste Feind gefunden.
Wenn man einem Freund mit Geld nicht helfen kann, dann mindestens mit einem Seufzer.
Wer einen treuen Freund sucht, gehe auf den Friedhof.
Es ist ein sehr fader Charakter, keinen zu haben.
Wer unteilnehmend, ohne Sinn für Freundschaft, Wohlwollen und Liebe, nur sich selber lebt, der bleibt verlassen, wenn er sich nach fremdem Beistande sehnt.
Gestorbne Freunde sind Ketten, die uns von der Erde ziehen und fester mit einer bessern Welt verknüpfen.
Dem fremden Freunde Es war Dein Wort ein blitzend Schwert, Das für mich stritt; Es war Dein Wort der Seele Schrei, Die für mich litt. Die herbe Thräne war Dein Wort, Geweint um mich; Ein guter Engel war Dein Wort, Der nimmer wich! Dein Wort, es gab mir neuen Muth, Es drang befreiend stolz zu mir; Du Fremder, sieh mein schlichtes Wort, Es dankt zu tausend Malen Dir!
Geht es mir gut, viel’ hab’ ich der Freunde dann; aber sobald mir Irgendein Leid zustößt, halten nur wenige Treu’.
Freunde sollten nur bei glücklichen Gelegenheiten und nur nach einer Einladung erscheinen. In Augenblicken der Not – ohne Aufforderung.
Warmherzige Hingebung erwirbt Freunde, maßvolle Haltung bewahrt sie.
Wer hielte ohne Freund im Himmel Wer hielte da auf Erden aus?
Der Trauernde ist ein Kranker. Man wird leicht gegen einen Trauernden wie gegen einen Kranken unwillig und ungerecht.
Und tut dir ein Freund Übles, so sprich: „Ich vergebe dir, was du mir tatest; dass du es aber dir tatest, — wie könnte ich das vergeben!“
Ein tiefer Mensch braucht Freunde, es wäre denn, dass er seinen Gott noch hat.
Behalte das, was dich beleidigt, in deinem Herzen, und ihr könnt euch begegnen wie zuvor!
Wie tröstlich ist es einem Freunde, der Auf eine kurze Zeit verreisen will, Ein klein Geschenk zu geben, sei es nur Ein neuer Mantel, oder eine Waffe.
Die toten Freunde Das Boot stößt ab von den Leuchten des Gestad's. Durch rollende Wellen dreht sich der Schwung des Rads. Schwarz qualmt des Rohres Rauch ... Heut hab ich schlecht, das heißt mit lauter jungem Volke gezecht. – Du, der gestürzt ist mit zerschossener Stirn und du, verschwunden auf einem Gletscherfirn, und du, verlodert wie schwüler Blitzesschein, meine toten Freunde, saget, gedenkt ihr mein? Wogen zischen um Bott und Räderschlag. Dazwischen jubelt ein dumpfes Zechgelag. In den Fluten braust ein sturmgedämpfter Chor. Becher läuten aus tiefer Nacht empor.
Man verliert mehr Freunde durch Wohltaten, als man durch Dankbarkeit gewinnt.