Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

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"Wer ist glücklich?" Wer gesunden Leibes, vom Schicksal begünstigt und mit trefflicher Seelenbildung ausgerüstet ist.

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. I, 1. Übersetzt von Otto Apelt, 1921

Wirf das Joch des Überflüssigen ab, werde reich ohne Geld, und du bist glücklich.

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Wenn jemand die höchste Stufe eines schmeichelhaften Glücks erreicht hat, ist er einem gefährlichen Abgrund am nächsten.

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Das Glück besteht nicht in dem Reichtum und Luxus, der vielmehr ein krankhafter Zustand und die Quelle der Erschlaffung und des Verderbnisses ist; aber Wohlhabenheit und Tätigkeit sind seine Grundlagen, weil Trägheit des Lasters Anfang ist und Armut zur Armseligkeit führt.

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Der Feldherr und der Staatsmann schaffen ebensowenig wie der geschickteste Spieler den Glücksfall, aber sie bereiten ihn vor, suchen ihn herbeizulocken und scheinen ihn fast zu bestimmen.

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Das Glück, wie es dem sittlichen Wert der Großtat nichts hinzufügt, bricht ihm auch nichts ab. Das historische Urteil aber erfreut am Glück, das mit lautem Glockenschlag die Rechtzeitigkeit der Tat von oben her bestätigt.

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Selig, wer sich vor der Welt Ohne Haß verschließt, Einen Freund am Busen hält.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese, aus: An den Mond

Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Natur und Naturwissenschaft

Welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück!

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Aus: Willkommen und Abschied

Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft. 1821, Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen

Glück macht Mut.

Goethe, Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand, 1773. 4. Akt, Wirtshaus zu Heilbronn, Sickingen zu Götz

Das Glück ist eigensinnig, oft das Gemeine, das Nichtswürdige zu adeln und wohlüberlegte Taten mit einem gemeinen Ausgang zu entehren.

Goethe, Egmont, 1788. 4. Akt, Alba zu Silva

Wem wohl das Glück die schönste Palme beut? Wer freudig tut, sich des Getanen freut.

Goethe, J. W., Gedichte. Aus letzter Hand. 1827, Sprichwörtlich

Prinzessin: Wer ist denn glücklich? Leonore: O blicke nicht nach dem, was jedem fehlt, Betrachte, was noch einem jeden bleibt!

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 3. Akt, 2. Szene

Daß Glück ihm günstig sei, Was hilft's dem Stöffel? Denn regnet's Brei, Fehlt ihm der Löffel.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Das Glück Deiner Tage Wäge nicht mit der Goldwaage. Wirst du die Krämerwaage nehmen, So wirst du dich schämen und dich bequemen.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Der Glückliche, der Behagliche hat gut reden, aber schämen würde er sich, wenn er einsähe, wie unerträglich er dem Leidenden wird.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 1. Teil, 18. Kap., Eduard zu Mittler

Tust du was für den Augenblick, Vor allem opfre du dem Glück.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Wer glücklich war, der wiederholt sein Glück im Schmerz.

Goethe, Pandora. Fragment, 1810. Prometheus zu Epimetheus

Die Glückseligkeit scheint in der Muße zu bestehen.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1177b (X, 7.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Niemand kann auf Erden Glück finden in den gegebenen Verhältnissen, der nicht Mut, Geduld, Besonnenheit und Milde mitbringt zum Überwinden der Leiden.

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