Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

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Dem Glücklichen schlägt kein Gewissen.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Der Glaube an einen Gott ist Instinkt, er ist dem Menschen so natürlich, wie das Gehen auf zwei Beinen.

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Glücklich kann derjenige genannt werden, der weder von Begierden, noch von Furcht erregt wird, – wohlverstanden dank seiner vernünftigen Einsicht.

Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58 n. Chr. 5. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Vertraue auf dein Glück – und du ziehst es herbei.

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Rütteln am glücklichen Los frommt nicht: Fest musst du beharren; Rühr’ am schlimmen jedoch, bis in’s Geleis’ es du bringst.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 303f.

Und doch verwickelt uns nichts in größeres Unheil, als daß wir uns nach dem Gerede der Menge richten, in dem Wahne, das sei das Beste, was sich allgemeinen Beifalls erfreut und wofür sich uns viele Beispiele bieten, und daß wir nicht nach Maßgabe vernünftiger Einsicht, sondern des Vorganges anderer leben.

Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58 n. Chr. 1. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

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Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.

Cicero, Pro Q. Ligario ad Caesarem, 46 v. Chr. 12, 38.

Die Göttin des Glückes ist nicht nur selber blind, sondern meistens macht sie auch diejenigen blind, die sie umgarnt hat.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XV, 54 Originaltext: Non enim solum ipsa Fortuna caeca est, sed eos etiam plerumque efficit caecos, quos complexa est

Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

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Durch nichts nähern sich Menschen dem Himmel mehr als durch Beglückung von Menschen.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Übermütig sind meist in guten Zeiten die Herzen; schwer ist’s, Tage des Glücks tragen mit ruhigem Sinn.

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Glücklich hat gelebt, wer in glücklicher Verborgenheit lebte.

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Glücklich, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.

Ovid, Amores (Liebesgedichte), 49 Gedichte in drei Büchern, entstanden ab 16 v. Chr

Das Glück, das ist ein Vögelchen, das springt von Ast zu Ast.

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Das beste Glück, Ein schöner Blick, Ein kluger Scherz, Ein redlich Herz!

Haug/Weisser (Hg.), Epigrammatische Anthologie, 10 Bde., 1807-1810

Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluss entzieht.

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Mensch, deine Seligkeit kannst du dir selber nehmen, So du dich nur dazu willst schicken und bequemen.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Der Pfad des Glückes gleicht der Milchstraße am Himmel, die eine Anhäufung oder ein Knäuel von einer Anzahl kleiner, nicht einzeln wahrnehmbarer, doch im Verein lichtstrahlender Sterne ist.

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Abscheuliche Eigenschaft des Menschen! Es kann für ihn kein Glück geben, das nicht irgendeiner Unkenntnis entspringt.

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Glück ist die Poesie der Frauen.

Balzac, Vater Goriot (Le Père Goriot), 1834-35