Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

1580 Sprüche in dieser Kategorie

Das Glück gleicht oft den reichen, verschwenderischen Frauen, welche die Häuser ruinieren, denen sie eine große Mitgift zugebracht haben.

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Das Glück ist kein leichtes Ding. Nur sehr schwer finden wir es in uns und anderswo gar nicht.

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Wir wären elend – wenn nicht aus Kleinigkeiten unsre Glückseligkeit zusammengesetzt wäre, deren Summe eitel ist, aber die im einzelnen doch fähig sind, uns ganz zu beschäftigen.

Schelling, C., Briefe. An Lotte Michaelis, Anfang 1786

Glück ist eine andere Bezeichnung für Willensstärke.

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Die Stunde füllen - das ist Glück.

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Glücklicher als der Glücklichste ist, wer andere Menschen glücklich machen kann.

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Was ist Glück? Übereinstimmung eines Charakters mit seinem Schicksale. So kann es von Natur gegeben, vom Geiste geschaffen werden.

Feuchtersleben, Blätter aus dem Tagebuche des Einsamen (in: Beiträge zur Literatur, Kunst-, und Lebenstheorie), 1841

Das Glück liegt nicht nur in den Ekstasen der Liebe, sondern auch in einer sehr tiefen geistigen Harmonie.

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Das Glück, das dir am meisten schmeichelt, betrügt dich am ehesten.

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Tue das, wodurch du würdig wirst, glücklich zu sein.

Kant, Kritik der reinen Vernunft, 2., erweiterte Auflage 1787 (EA: 1781). II. Transzendentale Methodenlehre

Niemand kann mich zwingen, auf seine Art (wie er sich das Wohlsein anderer Menschen denkt) glücklich zu sein, sondern ein jeder darf seine Glückseligkeit auf dem Wege suchen, welcher ihm selbst gut dünkt, wenn er nur der Freiheit anderer, einem ähnlichen Zwecke nachzustreben, die mit der Freiheit von jedermann nach einem möglichen allgemeinen Gesetze zusammen bestehen kann, (d. i. diesem Rechte des andern) nicht Abbruch tut.

Kant, Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis, 1793. II. Vom Verhältnis der Theorie zur Praxis im Staatsrecht

Es gibt nur einen angeborenen Irrtum, und es ist der, daß wir dasind, um glücklich zu sein.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Zweiter Band. Ergänzungen zum vierten Buch. Kapitel 49. Die Heilsordnung

Überhaupt aber beruhen 9/10 unseres Glückes allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses: hingegen ist ohne sie kein äußeres Gut, welcher Art es auch sei, genießbar, und selbst die übrigen subjektiven Güter, die Eigenschaften des Geistes, Gemütes, Temperaments, werden durch Kränklichkeit herabgestimmt und sehr verkümmert.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 2: Von dem, was einer ist

Das Beste und meiste muss daher jeder sich selber sein oder leisten. Je mehr nun dieses ist, und je mehr demzufolge er die Quellen seiner Genüsse in sich selbst findet, desto glücklicher wird er sein.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 2: Von dem, was einer ist

Ganz glücklich, in der Gegenwart, hat sich noch kein Mensch gefühlt; er wäre denn betrunken gewesen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 11. Nachträge zur Lehre von der Nichtigkeit des Daseins

Das Glück des Mannes heißt: ich will. Das Glück des Weibes heißt: er will.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Von alten und jungen Weiblein

Das Glück des Menschen beruht darauf, dass es irgendwo für ihn eine undiskutierbare Wahrheit gibt.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Sommer – Herbst 1873

Formel meines Glücks: Ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel..

Nietzsche, Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert, 1889. Sprüche und Pfeile

An der Brücke stand jüngst ich in brauner Nacht. Fernher kam Gesang: goldener Tropfen quoll’s über die zitternde Fläche weg. Gondeln, Lichter, Musik – trunken schwamm’s in die Dämmrung hinaus… Meine Seele, ein Saitenspiel, sang sich, unsichtbar berührt, heimlich ein Gondellied dazu, zitternd vor bunter Seligkeit. – Hörte Jemand ihr zu?…

Nietzsche, Ecce Homo. Wie man wird, was man ist, 1889 (erstmals gedruckt 1908). Warum ich so klug bin

Jedes Glück überlebt sich selber.

Andreas-Salomé, Im Kampf um Gott, 1885

Glück ist Talent für die Historie oder das Schicksal.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Magische Geschichtslehre