Glück Sprüche
Sprüche über Glück und Zufriedenheit
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Aber freilich läßt sich Niemand gern zwingen, auch nicht einmal zwingen glücklich zu sein, und wie oft schon überwog die Idee den wirklichen Vortheil.
Ja Freund! oft trinket der Mensch die Lust in Strömen und dürstet, Der Glücklichste stirbt unter Wünschen; ein Tropfen Kummers verbittert Ihm ganze Meere von Freude. Die Einbildung spornt seine Triebe, Wie Rösse reißen sie aus, die Zwang und Zügel verachten, Und ziehn ihn mit sich zum Abgrund.
Man kann sehr glücklich sein, wenn man die Zustimmung der andern nicht fordert.
Um das Glück zu ersetzen, braucht man zu viel Verstand und zu wenig Moral.
Wenn behauptet wird, daß die Menschen, die am wenigsten empfinden, die glücklichsten sind, so erinnere ich mich immer an das indische Sprichwort: Sitzen ist besser als stehen, liegen besser als stehen, aber das beste ist tot sein.
So ist das Glück, es nähert sich dir, es berührt deine Stirn, du aber bist so betroffen von seiner Gegenwart, so befangen, und machtlos, es zu ergreifen, daß du die Göttin erst erkennst, wenn sie entschwunden ist.
Der ist ein Glücklicher, der, wenn er sich zur Ruhe niederlegt, sich darauf freut, am Morgen wieder aufzuwachen.
Ach, nicht einmal das Leid bricht ein Menschenherz, wieviel weniger das Glück!
Als Gott wegen einer Masse Menschen, die aus sich selbst nichts machen können, in Verlegenheit war, da schuf er das Glück.
Das Fenster öffnen und eine Biene aus dem Zimmer lassen – ist das vielleicht nicht Glück?