Glück Sprüche
Sprüche über Glück und Zufriedenheit
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Das Glück besteht so wenig aus den Dingen, daß es vielleicht am besten ohne sie besteht, und wem die Dinge gleichgültig geworden, der ist dem Geheimnisse des Glücks vielleicht am nächsten.
Glück und Unglück gehn gewöhnlich dahin, wo schon das meiste ist.
Gar mancher Mensch besitzt ein Glück, von dem er keine Ahnung hat. Erst im Erkennen liegt die Fülle.
Vielleicht kann man glücklich sein, wenn man es sein will. Und ich habe einmal gelesen, man könne das Glück lernen. Das hat mir gefallen.
Wir sind nur darum auf kleine Augenblicke glücklich, um unser Unglück nachher desto schärfer zu fühlen. Es ist der alte Fluch, Glück muß mit Unglück wechseln, und eben darin besteht unser Leben und unser Elend.
Das Glück beschreiben, heißt es verderben.
Hast du dein Glück zu Grab getragen, Und naht dir noch in später'n Tagen Ein neues Glück – recht unverhofft – Dann halt' es fest – trotz allem Sträuben. – Daß Bäume zweimal Blüthen treiben In einem Lenz geschieht nicht oft.
»Glück« ist ein entweihtes, durch gemeinen Gebrauch abgeschliffenes Wort.
Mit größtem Rechte sagt also Aristoteles: Das Glück gehört denen, die sich selber genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen, dürften daher, selbst unter den günstigsten Umständen, leicht stocken; ja, dieses ist unvermeidlich, sofern sie doch nicht stets zur Hand sein können.
Ich gedachte, Wie mit der Zeit sich stets der Kreis erweitert, In dem ich sucht' und fand mein reinstes Glück: Wie manches neue, kleine Wesen kam, Das einen Platz erstrebte zwischen uns Und ihn erhielt und jedes obendrein Bei seinem Eintritt auch mein ganzes Herz. Dasganze Jedes– henkt die Mathematik! Denn immer noch ein ganzes bleibt mir übrig, Es zu verschenken, wenn es wieder gilt. Nicht protzen möcht ich, aber solcher Reichtum Ist unerhört in meinen hohen Jahren. Ich dank' ihn euch, so seid mir denn bedankt, Ihr Großen und ihr Kleinen, Fernen, Nahen. Durch meiner Liebe, eurer Liebe Kraft Begibt an mir ein schönes Wunder sich: "Die Kinderlose hat die meisten Kinder."
Dem Glück bezahlt' ich meine Schuld.
Was die Menschen also Glück und Unglück nennen, das sehn Sie wohl, mein Freund, ist es nicht immer; denn bei allen Begünstigungen des äußern Glückes haben wir Tränen in den Augen des erstem, und bei allen Vernachlässigungen desselben, ein Lächeln auf dem Antlitz des andern gesehen.