Glück Sprüche – hoffnung

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Glück macht Mut.

Goethe, Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand, 1773. 4. Akt, Wirtshaus zu Heilbronn, Sickingen zu Götz

Prinzessin: Wer ist denn glücklich? Leonore: O blicke nicht nach dem, was jedem fehlt, Betrachte, was noch einem jeden bleibt!

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 3. Akt, 2. Szene

Niemand kann auf Erden Glück finden in den gegebenen Verhältnissen, der nicht Mut, Geduld, Besonnenheit und Milde mitbringt zum Überwinden der Leiden.

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Ohne Wahl verteilt die Gaben, ohne Billigkeit das Glück.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Siegesfest, 1803

Ein Tor schließt nur aus äußeren Gehaben, getrost auf eines Menschen innere Gaben.

Shakespeare, Perikles, Prinz von Tyrus (Pericles, Prince of Tyre), Erstdruck 1609. II

Der Glaube an einen Gott ist Instinkt, er ist dem Menschen so natürlich, wie das Gehen auf zwei Beinen.

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Vertraue auf dein Glück – und du ziehst es herbei.

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Rütteln am glücklichen Los frommt nicht: Fest musst du beharren; Rühr’ am schlimmen jedoch, bis in’s Geleis’ es du bringst.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 303f.

Übermütig sind meist in guten Zeiten die Herzen; schwer ist’s, Tage des Glücks tragen mit ruhigem Sinn.

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Mensch, deine Seligkeit kannst du dir selber nehmen, So du dich nur dazu willst schicken und bequemen.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Ich bereite mich auf jedes Ereignis, das da kommen könnte, vor. Mag das Glück mir günstig sein oder ungünstig, das soll mich weder mutlos machen, noch übermütig.

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Du wirst es nicht zu Tüchtigem bringen bei deines Grames Träumereien, die Tränen lassen nichts gelingen; wer schaffen will, muß fröhlich sein. Wohl Keime wecken mag der Regen, Der in die Scholle niederbricht, Doch golden Korn und Erntesegen Reift nur heran bei Sonnenlicht.

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Das Glück hilft nur denen, die sich selbst helfen.

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Glück und Unglück tragen einander auf dem Rücken.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Warte auf das Glück, aber vergiß nicht, ihm die Türen zu öffnen.

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Es findet wohl auch ein Blinder ein Hufeisen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Glück ist nur ein Traum, doch der Schmerz wirklich.

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Schick' nicht ins Leben spähend deine Blicke, das Glück erwartend mit der Sehnsucht Pein. Bau dir zum Glück mit eig'ner Hand die Brücke. Beglücke du, so wirst du glücklich sein.

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Wer auf den blumigen Höhen der Menschheit doch kein Glück erreicht, der ist, wenn er ohne Gott im Innern ist, hilfloser als der Niedrige, der wenigstens in der Anklage seiner tiefen Stellung die Hoffnung der Verbesserung sucht.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Fünftes Kapitel. Geheime Instruktion eines Fürsten an die Oberhofmeisterin seiner Tochter. § 101

Glücklich, wer sich am Rande des Abgrunds erkennt und den Sturz vermeidet!

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Ich gründe meine Berechnung auf die Erwartung, daß das Glück gegen mich sein wird.

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