Glück Sprüche – hoffnung

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Mir scheint es aber schwerer, Cyrus, einen Mann zu finden, der das Glück, als einen, der das Unglück gut erträgt.

Xenophon, Cyrupädie (Erziehung des Cyrus [gr. Kyros]), entstanden etwa 370 v. Chr. VIII, 4. Übersetzt von Christian Walz (1827)

Glück ist kein Geschenk Gottes, es ist ein Darlehen!

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O Schicksal, gib mir zu so vielem und zu so großem Glück auch ein kleines Unglück.

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Glück kann einem das Leben retten, wenn einen der Mut nicht verlässt.

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Denn Jeder hofft doch, daß das Glück ihm lache, Allein das Glück, wenn's wirklich kommt, ertragen, Ist keines Menschen, wäre Gottes Sache.

Platen, Gedichte. Sonette

Wem die Sonne scheint, der fragt nicht nach den Sternen.

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Der Lenz ist gekommen Und mit ihm das Glück, Doch wer es nicht glaubet, Dem weicht es zurück. O, weiche nicht, bleibe O, weich' nicht zurück, Was einer auch treibe, Er brauchet das Glück.

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Der bloße Wunsch nach dem Heil aller Wesen ist verdienstvoller als die Verehrung der Buddhas, um wie viel mehr die Bemühung um das vollkommene Glück aller Wesen.

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Du kannst dem Glück nicht ein Pförtlein öffnen, ohne zugleich der Sorge ein Tor aufzureißen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, Parabeln, Märchen und Gedichte, 1905

Kommt einmal Glück, so kommen fünf Sturmwinde darnach.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Zürne dem Glücklichen nicht, daß den leichten Sieg ihm die Götter Schenken, daß aus der Schlacht Venus den Liebling entrückt. Ihn, den die lächelnde rettet, den Göttergeliebten beneid ich, Jenen nicht, dem sie mit Nacht deckt den verdunkelten Blick.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798

Man verbringt die eine Hälfte des Lebens damit, sich Glück zu erhoffen, und die andere, eine Hoffnung zu vermissen.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

Laß jedes Glück verblühn, wenn dir nur eines bleibt, Die Hoffnung, die am Zweig stets neue Knospen treibt.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Das Glück, das hinter der Not kommt, ist ein tröstender Engel. Das Glück, das vor der Not kommt, ist ein verführender Teufel.

Pestalozzi, Die Kinderlehre der Wohnstube, 1782

Man ist nur dann ganz glücklich, wenn man Muth hat, tugendhaft zu sein.

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Um wirklich glücklich zu sein, brauchst du einen Menschen, den du liebst, eine Aufgabe und eine große Hoffnung.

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Ach! so ist der Menschen Geschlecht: – wir sehnen und hoffen Und das ersehnte Glück wird uns, errungen, zur Last.

Körner, Th., Gedichte. Erinnerungen an Karlsbad, 1811. 12. Findläters Tempel

Ach, die Tür des Glückes geht nicht nach innen, so daß man auf dieselbe losstürmen und sie aufdrücken könnte. Sie geht nach außen; man kann also nichts dabei machen.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Erster Teil. Diapsalmata. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885

Du findest im Unglück eher einen freundlichen Gönner als im Glück einen gönnenden Freund.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: An das Unzerstörbare in sich glauben und nicht zu ihm streben.

Kafka, Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande und andere Prosa aus dem Nachlaß, 1935

Das Glück widersetzt sich feigen Gebeten.

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