Glück Sprüche – hoffnung

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Die Pflicht zu glauben, setzt die Möglichkeit dazu voraus.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Dunkel umfängt uns rings, doch, steigt die Sonne der Liebe, Über des Abgrunds Nacht spielen die Falter des Glücks.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Daß es den beschenkt, der’s nicht verdient, das bewundert die Welt am Glück.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Glück hat manchen niedergerungen, Den vordem kein Unglück bezwungen.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Das Glück ist gut und fromm; gleich teilt es seine Gaben: Die Reichen läßt es Furcht, die Armen Hoffnung haben.

Owen, Teutschredender Owenus, 1661

Der Engel des Glücks pocht nur einmal an unsere Pforte; wehe dem Verblendeten, der nicht öffnet!

Eckstein, Margherita, 1874

Das verläßlichste Glück dieses Lebens ist das nichtige Glück der Illusion.

Leopardi, Gedanken aus dem Zibaldone (Pensieri di varia filosofia e di bella letteratura (ab 1817)), 1845 (posthum), übersetzt von Ludwig Wolde 1943

Ein Löffel voll Glück ist besser als ein Scheffel voll Ratschläge.

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Keine Insel ist von so vielen Klippen und Untiefen umgeben wie die des Glücks. Nur Ruhe steuert hindurch.

Leixner, Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896

Es müssten starke Beine sein, die gute Tage ertragen können.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Seliger Ausgang Das höchste Glück hat keine Lieder, Der tiefste Schmerz hat keinen Laut, Sie spiegeln beide still sich wieder Im Tropfen, der vom Auge taut. So einen sich in stummen Zähren Das höchste Glück, das tiefste Leid, Bis sie in Liebe sich verklären, Anbetend in Gottseligkeit.

Ingolstädter Wochenblatt, 1802ff. 12.3.1854

Lebensernst Nicht nur auf schönen, gold'nen Tagen Baut sich das wahre Lebensglück, Entbehren müssen wir, entsagen, Wir müssen lernen, zu ertragen Auch manches bitt're Mißgeschick. Doch nur getrost – indes wir weinen – Steht hinter Wolken schon bereit Die liebe Sonne, uns zu scheinen Aufs neu in voller Herrlichkeit!

Wyl (Hg.), Goldene Worte, gesammelt und hg. von A. von Wyl, Nürnberg, um 1900

Wenn du ein bess'res Glück erwartest morgen, dann scheint dir heut' die hellste Sonne düster.

Schefer, Laienbrevier, 2 Bde., 1834/35

Halt' immer einen Wunsch zurück, Sonst bist du glücklos in deinem Glück.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Zu den Schwachen nimmt das Glück den „Übermut“ zum Begleiter; zu den Mittelstarken die „Härte“ und zu den Starken „Ernst, Milde mit echtem, stählernem Weiterstreben für die Zukunft“.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Von Menschen kommt kein Glück. Da erwartet man es nur.

Varnhagen, R., Briefe

Wer großes Glück kann tragen, Der hat ein starkes Herz Und mag es mutig wagen Mit jedem Spiel und Scherz; D'rum wird auf steilsten Höhen Des Ruhmes Kranz gereicht; Denn Unglück zu bestehen Macht Gott im Himmel leicht.

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Bleibe Herr des Augenblicks – Jeder Lenz bringt Rosen; Sei Erbauer Deines Glücks, Statt es zu erlosen!

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Leichter ist's, im Unglück nie verzagen, Als bescheiden großes Glück zu tragen.

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Vielleicht hat das Glück es gut gemeint, Wenn es versagt, was wir erbitten – Und vielleicht wollt' es als unserFeindMit seinen Gaben uns überschütten; Es ward in Palästen schon viel geweint Und viel schon gelacht in ärmlichen Hütten.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1894

Der ist beglückt, wem ewig unveraltet Erinn'rung stets zur Hoffnung sich gestaltet.

Schulze, Die bezauberte Rose. Romantisches Gedicht in drei Gesängen, 1818 (posthum)