Glück Sprüche – hoffnung

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Die Regeln des Glücks: Tu etwas, liebe jemanden, hoffe auf etwas.

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Wenn aber beim Elend noch ein Glück sein soll, so kann es nur ein geistiges sein, rückwärts gewandt zur Rettung der Bildung früherer Zeit, vorwärts gewandt zur heitern und unverdrossenen Vertretung des Geistes in einer Zeit die sonst gänzlich dem Stoff anheimfallen könnte.

Burckhardt, Geschichte des Revolutionszeitalters. Vorlesungen, gehalten in Basel 1860-82. Einleitung

Die Menschen haben die Göttin des Glücks erfunden, um ihr eigenes Unvermögen zu rechtfertigen.

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Man redet gegen die Lotterie, ohne zu bedenken, daß sie die einzige Spekulation der Armen ist. Die Lotterie verbieten heißt: dem das Reich der Träume verwehren, dem die Wirklichkeit ohnedies nichts geboten.

Nestroy, Nachlass

Das Glück, von dem er träumt, Hat mancher längst versäumt.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Stete Sonne Härtet den Boden: Suche nicht Hilfe Bei Glücklichen.

Ludwig, O., Gedichte. Aus: Der Mensch und das Leben

Wenn du ein Glück gewonnen, hast du eine Hoffnung verloren.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ward des Guten mehr Als Böses dir beschieden, kannst du sicherlich Vom höchsten Glück nur sagen.

Euripides, Hippolytos, um 428 v. Chr. Amme

Glück! Hafen der Leidenschaften! Beharrlich glauben sie, du bist ein blühender Zustand, und bist doch nur der Duft der Blume Vergänglichkeit.

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Verzagt Soll ich wieder schwärmen, ich, Der ich müd bin und verdrossen, Schicksalslaugenübergossen Traurig, trüb und jämmerlich? Soll ich? Nein, ich drücke mich. Meine Schwärmer sind verschossen, Und das Schicksal hat beschlossen: Keine Wonnen mehr für dich. Aber deine Augen, Kind, Sind bestimmt, das Glück zu schauen, Das im schönsten Bogen geht: Ruhe, Klarheit, Majestät, Davon deine Augenbrauen Allerschönstes Abbild sind.

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Vor allem aber muß man Glück noch haben; Gar wenig helfen sonst die andern Gaben.

Ariosto, Der rasende Roland (Orlando furioso), 1516-32. 16,46

Keine Maus wird dir glauben, dass eine schwarze Katze Glück bringt.

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… ein kleines Glück – das ist doch immer etwas Anständiges.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Verlass mich nie! Mein Glück, du bunter Traum!

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Aus dem Gedicht »Ohne Heimat!«, entstanden 1859

Der Mangel des Glaubens kommt oft nicht von der Gleichgültigkeit, sondern von der Unwissenheit.

Christ (Hg.), Aphorismen. Ein Blüthenstrauß von Lehrsätzen und Sinnsprüchen. Gesammelt von Sophie Christ, 1892

Ein großes Glück ist eine Posaune der Ewigkeit, und sollte jeden Menschen aufmerksam machen.

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Auf der Jagd nach dem Glück ist die Hoffnung – Treiber.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Der Weltenherr hat uns einen herrlichen Bissen in die Wolken gehängt. ›Das reine Glück‹. Wenn wir glauben, es erschnappt zu haben, zieht er es höher hinauf, immer höher, bis in die Sterne.

Ernst, Vom geruhigen Leben. Humoristische Plaudereien über große und kleine Kinder, 1903

Glück im Unglück Trifft ein Leid ein Herz voll Kummer, Wird das minder aufgeschreckt, Als wenn Leid aus seinem Schlummer Ein Herz, das in Lust ist, weckt. Da im Leben mich verlassen Schmerz kaum einen Augenblick, Kann ich mich, kommt neuer, fassen, – So ist Unglück oft ein Glück.

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Dir auf der Schulter flattert … An N. P. Dir auf der Schulter Flattert ein Schmetterling, Ein Frühlingslüftchen trug ihn her Aus einem dunkeln Wald. Das ist der Falter Glück, Der flog zu dir, Weil du aus Licht, Und Glück und Licht Geschwister sind.

Heym, Dichtungen und Schriften. Gesamtausgabe hg. von Karl Ludwig Schneider, Band 1, Lyrik, Verlag Heinrich Ellermann 1964

Ich glaube, mein Glück besteht in der Hoffnung auf das Erfülltwerden meiner Wünsche.

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