Glück Sprüche – leben
142 Sprüche gefunden
Was Heil uns bringet, ist ein Unheil nicht zu nennen, Und jedes Unheil bringt uns Heil, wenn wir's erkennen.
Und glaube mir, der schmerzlich es erfahren, Fernab vom Pfad des Dichters wohnt das Glück! … Laß mich’s verdienen, und ich will’s entbehren!
Glück heißt, seine Grenzen zu kennen und sie zu akzeptieren.
Das Menschenherz ist feig, und es gehört Mut dazu, um glücklich zu werden.
Bitter und beschwerlich sind uns die mannigfachen Launen des Glücks. …
Nichts ist bitterer als zu sehen, dass übermenschliche Anstrengungen so wenig Glück hervorbringen.
Fortuna Frau Fortuna, ganz umsunst Tust du spröde! deine Gunst Weiß ich mir, durch Kampf und Ringen, Zu erbeuten, zu erzwingen. Überwältigt wirst du doch, Und ich spanne dich ins Joch, Und du streckst am End' die Waffen – Aber meine Wunden klaffen. Es verströmt mein rotes Blut, Und der schöne Lebensmut Will erlöschen; ich erliege Und ich sterbe nach dem Siege.
Niemand kann glücklich sein in der Furcht um bedeutsame Dinge.
Die meisten Menschen werden deshalb nicht glücklich sein, weil sie das Gute als berechtigte Forderung hinnehmen.
Selbst der Unbedeutendste hätte täglich die Pflicht, das Glück anzuerkennen; leider hat er keine Zeit.
Es ist nichts Leichtes, Glück zu spenden und gleichzeitig selbst nichts zu entbehren.
Ein Leben ohne Glauben an das Glück ist überhaupt kein Leben; das ist nur ein Vegetieren.
Wir schwimmen dahin, in stetem Haschen nach dem Glück, und wir haben es nur deshalb nicht, weil es stets durch die engen Maschen unseres Netzes entwischt.
Du glaubst, ein großes Glück tragen zu können, – und versagst in einem kleinen Schmerze?
Es gibt keine Glückseligkeit ohne Schmerz.
Der Mensch ist also zum Unglück bestimmt, dass ihm das Glück fast als ein Unrecht erscheint: einer gemeinen Natur das fremde, einer edlen das eigene.