Glück Sprüche – mut

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Es müssten starke Beine sein, die gute Tage ertragen können.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Zu den Schwachen nimmt das Glück den „Übermut“ zum Begleiter; zu den Mittelstarken die „Härte“ und zu den Starken „Ernst, Milde mit echtem, stählernem Weiterstreben für die Zukunft“.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Wer großes Glück kann tragen, Der hat ein starkes Herz Und mag es mutig wagen Mit jedem Spiel und Scherz; D'rum wird auf steilsten Höhen Des Ruhmes Kranz gereicht; Denn Unglück zu bestehen Macht Gott im Himmel leicht.

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Es gehört Mut zu dem Bekenntnis, glücklich zu sein, die meisten sind nur aus Furcht bescheiden. Der alte Aberglaube an den Neid der Götter macht viele zu Heuchlern und Verleugnern ihres Frohsinns.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Die Sehnsucht der Menschen geht immer aufs Wandern. Drüben, im andern Lande, über den Grenzen, die sie nicht überschreiten können, vermuten die Menschen Glück und Heil. Das alte Märchen vom König und Bauern wiederholt sich alle Tage: "Wo du nicht bist, da wohnt das Glück."

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Leichter ist's, im Unglück nie verzagen, Als bescheiden großes Glück zu tragen.

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Fortuna hat ihren Thron auf einem Felsen, aber die Braven fürchten nicht zu klimmen.

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Der Glaube ist die Fortsetzung der Vernunft.

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Verstand, o Mensch, und Wille sind die Waffen, Dein Glück zu schaffen.

Herder (Hg.), Adrastea (Zeitschrift), 1801-03/04 (11. und 12. Stück hg. durch seinen Sohn W. G. von Herder). Thomas Campanella. Stimme eines gefesselten Prometheus aus seiner Kaukasushöhle. Aus: Macht des Menschen

Wer von Jena kommt ohne Weib, Von Wittenberg mit heilem Leib, Von Helmstedt ungeschlagen, Der hat von Glück zu sagen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Im Meistern der Not liegt das Glück, nicht im Ausweichen vor der Not.

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Müde Hab so wund gelaufen meine Füße Auf dem weiten Wege nach dem Glück – Lachend lief ich aus, um es zu suchen, Schlich nach Haus mit thränenschwerem Blick. Sah wohl wunderseltsam lichte Blumen, Sah sie wohl an meinem Wege stehn, Habe sie mit raschem Fuß zertreten, Mußte eilen, mußte weitergehn. Weitergehn, die eine nur zu finden, Die in trügerischer Ferne winkt Und mit ihren buhlerischen Düften Unser Herz zur Schuld und Sünde zwingt. Hab so wund gelaufen meine Füße Auf dem weiten Wege nach dem Glück – Lachend lief ich aus, um es zu suchen, Kam so müde, kam so still zurück…

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Der Mensch meint oft, er ginge seinem Glück entgegen, und auf seinem Wege steht vielleicht das Unglück mit einem Stock [...].

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Dritter Teil. Die Bäder von Lucca. Kapitel 9

Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.

Aristoteles, Politik

Das Glück ist blind, und blind auch müssen wir ihm folgen.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Hat der Mensch den Weg durchschritten, der von der Mutterbrust zur Brust der Geliebten führt, so muß er weiter zu einem anderen Glück fortschreiten.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Ist dir so unbekannt, daß nicht zum Unglück allein, Daß auch zum Glücke Mut gehört?

Hamerling, Ahasver(us) in Rom, 1866

Mit Koffern, Schachteln, Reisesäcken Dein Glück zu suchen ziehst du aus? Freund, nimm den leichten Wanderstecken, Du bringst es wahrlich eh'r nach Haus.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter, Stuttgart 1865

Das Menschenherz ist feig, und es gehört Mut dazu, um glücklich zu werden.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Miss dein Glück nicht nach fremder Elle.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Geduld und Mut schaffen sich ihr eigenes Glück.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Patiens et fortis se ipsum felicem facit