Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Man soll Gott nicht außerhalb von einem erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in Einem ist.

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Wer Gott definiert, ist schon Atheist. Wer ihn beweist, ebenso.

Spengler, Gedanken, hg. von Hildegard Kornhardt, München 1941

Auf dieser Erde gehören Leben und Tod zusammen. Das Reich Gottes kennt nur noch das Leben, nicht mehr den Tod.

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Gott wird über unsere Feinde richten, wir organisieren das Treffen!

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Gleich wie die Einheit ist in einer jeden Zahl, So ist auch Gott, der Ein, in Dingen überall.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Es steht mir nicht zu, die Gerechtigkeit Gottes und seine Gnade abzuwägen.

Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 1775

Glaubt ihr allen Ernstes, es gebe irgendwo ein Wesen, das immerfort dafür sorgt, daß alle bösen Frauen und alle perversen Männer, die allenthalben unsere kleine Welt be- und entvölkern, bestraft werden?

Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 1775

Wir sind nicht da um des Besitzes willen, nicht um der Macht willen, auch nicht um des Glückes willen; sondern wir sind da zur Verklärung des Göttlichen aus menschlichem Geiste.

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Gott gefunden zu haben, ist kein Abschluß, sondern selber ein Anfang.

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Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.

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Gott verwehrt denen am meisten, denen er am meisten gibt.

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Großes haben wir versprochen, noch Größeres ist uns verheißen. Laßt uns jenes halten, dieses erhoffen. Kurz ist die Lust der Welt, ewig die Pein, geringfügig das Leiden, unendlich die Herrlichkeit.

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Alle, welche dich suchen, versuchen dich. Und die, die dich finden, binden dich An Bild und Gebärde. Ich aber will dich begreifen Wie dich die Erde begreift, Mit meinem Reifen Reift dein Reich.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Das Stundenbuch. Das Buch von der Pilgerschaft, 1901

Inneres und Äußeres »Gott nur siehet das Herz.« – Drum eben, weil Gott nur das Herz sieht, Sorge, daß wir doch auch etwas Erträgliches sehn.

Schiller, F., Gedichte. Hier: 1797

Und seh' ich die Morgensonne erwachen, Wenn der Frühling kommt, die Gärten lachen, Die Herde weidet, die Schwalben bauen, Und ich wandle dahin auf den bunten Auen, [...] Da zeigt mir der Teppich des reichen Gefildes Den Abdruck jenes unendlichen Bildes. Und ist das Abendrot spät verschwunden, Und nahen die stillen, die traulichen Stunden, Und ich schaue hinaus, wie der Himmel glüht, Wenn die Saat der Welten dem Auge blüht, [...] Da fühl' ich noch mächtigerdeineSpur, Erhabene Seele der schönen Natur!

Platen, Der Sieg der Gläubigen, vollendet 1817, Erstdruck 1857 (posthum). Der Ketzer

Gott vergibt Sünden, sonst wär der Himmel leer.

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Die Seele, die Gott liebt, verlangt und erwartet nichts von ihm als die Vervollkommnung der Liebe.

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Ihr fragt mich, wo Gott ist; ich weiß es nicht, und ich soll es nicht wissen. Ich weiß, daß er ist.

Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 1775

Herr, lehre mich wahre Großmut! Lehre mich dir zu dienen, so wie du es verdienst: Geben, ohne zu zählen, arbeiten, ohne Ruhe zu suchen, mich aufopfern, ohne einen anderen Lohn zu erwarten als das Bewußtsein, deinen heiligen Willen zu erfüllen.

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Von nun an steht uns wieder unsere Heimat offen. In der Menschwerdung hat Gott sein tiefstes Geheimnis offenkundig gemacht. Gott ward Mensch und machte den Menschen zu seinem Tempel. Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott.

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Das ganze Leben des guten Christen ist ein heiliges Sehnen; ein Sehnen nach Gott … In dem kleinen Worte ›Gott‹ ist alles enthalten, was wir erwarten.

Lesaar (Hg.), Wahrheit und Liebe. Belehrende und erbauende Gedanken aus den Werken des hl. Augustinus, zusammengestellt und übersetzt von Heinrich Hubert Lesaar, Mainz 1928