Gott Sprüche

Sprüche über Gott

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Durch Sturm und Ungewitter, durch Müh' und Arbeit, Angst und Elend, durch Todesschrecken, durch Grabesschauer führt Gott das Geschlecht der Menschen von einer Stufe der Erziehung und Bildung, der Prüfung, Reinigung, Veredlung zur andern in den Tempel der Unsterblichkeit.

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Uns' Herrgott nährt uns all, sä de Weber, aver knapp, knapp, knapp, knapp.

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Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr.

Neues Testament. Der erste Brief des Paulus an die Korinther (#1.Kor 12,4f)

Was sind die Millionen Sterne des Himmels? Brandopfer auf dem großen Altar des Universums. Ja, die Morgensterne loben ihn und du, mein armes Herz, bist oft so stumm?

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Herr, ich habe die Kunde von dir gehört, ich habe dein Werk gesehen, Herr! Mache es lebendig in naher Zeit, und lass es kundwerden in naher Zeit. Im Zorne denke an Barmherzigkeit!

Altes Testament. Der Prophet Habakuk (#Hab 3,2)

Ich weiß, daß ohne mich Gott nicht ein Nu kann leben; Werd ich zunicht, er muß von Not den Geist aufgeben.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Dank des Paria Großer Brahma! nun erkenn ich, Daß du Schöpfer bist der Welten! Dich als meinen Herrscher nenn ich, Denn du lässest alle gelten. Und verschließest auch dem Letzten Keines von den tausend Ohren; Uns, die tief Herabgesetzten, Alle hast du neu geboren. Wendet euch zu dieser Frauen, Die der Schmerz zur Göttin wandelt! Nun beharr ich, anzuschauen Den, der einzig wirkt und handelt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Lyrisches

Sobald Gott dich bereit findet, muß er in dein Wesen einströmen, geradeso wie der Sonnenschein sich auf die Erde ergießen muß, wenn die Luft klar und rein ist. Sehnendes Verlangen schafft Liebe, und Liebe überwindet alle Hindernisse. Sie ist die größte Kraft, der selbst Gott nicht widerstehen kann.

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Gott ist, was er ist, und was er ist, das ist mein, und was mein ist, das liebe ich, und was ich liebe, das liebt mich und zieht mich in sich hinein, und was mich in sich gezogen hat, das bin ich mehr als ich ich selber bin.

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Gott fragt, damit du Antwort gebest. Gott drückt, damit du dich erhebest. Wenn vor dir ein Geheimnis schweigt, so heißt es nur: Du sollst ergründen.

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Alles, was nicht Gott ist, kann meine Hoffnung nicht erfüllen. Gott selbst verlange und suche ich; an Dich allein, mein Gott, wende ich mich, um Dich zu erlangen. Du allein hast meine Seele erschaffen können, Du allein kannst sie aufs neue erschaffen.

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Alles kommt von Gott, und deshalb ist alles ein Heil, auch das Übel. Wir sehen dies nur nicht, weil wir kurzsichtig sind.

Nötzel (Hg.), Östliche Weisheit, gesammelt und übersetzt von Karl Nötzel, 1954 (EA: 1946)

Wer Gott mehr fürchtet als liebt, liebt sich selbst mehr als Gott.

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Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden. Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt. Bleibe bei uns in Zeit und Ewigkeit.

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Vermögen verloren, viel verloren, Ehre verloren, mehr verloren, Gott verloren, alles verloren.

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Ich weiß, daß ich jemanden in meiner Nähe habe, dem ich rückhaltlos vertrauen kann, und das ist etwas, was Ruhe und Kraft gibt.

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Man kann nicht immer an Gott denken, aber man kann allezeit in ihmleben.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Alle Dinge hat Gott fertig geschaffen; nur den Menschen schuf er auf Hoffnung hin.

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Alles, was uns Gott gemacht und gegeben hat, ist gut; aber wir haben keine Ruhe, bis wir alles wieder schlecht gemacht haben. Sind wir nicht, wie die Kinder mit ihrem Spielzeug? Es freut sie erst, wenn an jedem Stück etwas fehlt.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Hat man Gott im Herzen, so grübelt man nicht.

Novalis, Tagebuchaufzeichnungen. 27. Juli 1800

Häufig erst zeigt das Fleisch, der Körper, durch Beschwernisse wie mit einer Geißel der Seele Gott, den sie, obgleich sie dem Körper befiehlt, nicht sah; und der Körper behindert und hemmt die Seele, die ängstlich darauf bedacht war, wie ein eiliger Wanderer in dieser Welt vorwärts zu kommen, so lange, bis er ihr den Unsichtbaren, der sich ihr in den Weg gestellt hat, kund getan und offenbart hat.

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