Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Wenn du willst, daß Finsternis um mich her werde, so preis' ich dich im Finstern, und wenn du willst, daß Licht um mich her werde, so preis' ich dich im Licht.
Sein Wort, das "unabwendbar wie ein Unwetter" nicht durchschaut werden kann, (...) Ein Wort, das oben den Himmel bewältigt, Ein Wort, das unten die Erde niederdrückt, Ein Wort, das die Annunaki (Geister der unteren Welt) vernichtet. Sein Wort hat keinen Wahrsager, hat keinen Orakelbefrager; Sein Wort ist ein anstürmender Orkan, dem keiner widersteht; (...) Marduks Wort ertränkt die Ernte in ihrer Reife! Des Herrn Wort ist eine anstürmende Hochflut, die den Mauervorsprung packt, Marduks Wort ist ein Dammbruch, der die Ufermauer vernichtet! (...) Sein Wort ist ein verdeckter Krug: wer kennt sein Inneres? Seines Wortes Inneres ist unergründlich. (...) Ertönt Marduks Wort unten, so beugt man sich unten.
Des Herrn Wort hat mich in Klagen versetzt; Auf sein Wort vergeht oben der Himmel von selbst: berghoch ist sein Wort!
Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird. Unser großer Geist ist derselbe Gott. Denkt nicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt, denn das könnt ihr nie. Der große Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des weißen Mannes. Dem großen Geist ist diese Erde kostbar. Die Erde zu verletzen heißt, Gott zu verachten.
Der Frömmler hält Gott für ein ganz beschränktes Wesen.
Ich mißtraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihnen erwartet, weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt.
Ist es nicht im höchsten Grade widersinnig, wenn Gott dem Menschen, den er selbst geschaffen hat, die Kenntnis des Unterschiedes von gut und böse vorenthält? ... Ein solcher Mensch wird offenbar einmal das Übel nicht meiden, und andererseits auch nicht dem Guten nachstreben. Was aber die Hauptsache ist: Gott hat nicht gewollt, daß der Mensch an vernünftiger Einsicht teilhabe, und dabei gibt es nichts, was für den Menschen größeren Wert hätte ... Wenn es so steht, muß man Gott als mißgünstig bezeichnen.
Lebens-Banner Wohl drängen nach den schönem Räumen Die Menschen all in edlem Streit, Indem ihr Streben, Tun und Träumen Sich glühend um ein Banner reiht. Zwar lassen diese Pilgerschwärme Das Banner fallen oft im Lauf Und raffen mit vertauschter Wärme Ein neues zeitentsprechend auf. Erkennst du gleich, daß jede Fahne Ein Bild erhabnen Wähnens sei, Geselle dich dem schönen Wahne Als liebevoller Denker bei. Er wird zum Genius sich klären, Der sich zu dir mit Liebe senkt Und deine Sehnsucht in die Sphären Beflügelnder Geschicke lenkt.
Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen.
Der dich gemacht hat, weiß auch, was er mit dir machen soll.
Gott verbirgt sich hinter allem, und in allem sind schmale Spalten, durch die er scheint – scheint und blitzt. Ganz dünne, feine Spalten, so dünn, daß man sie nie wiederfindet, wenn man nur einmal den Kopf wendet.
Gott, dich verlassen heißt sterben. Zu dir heimkehren heißt neu zum Leben erwachen.
Des Gottes zu bedürfen ist des Menschen höchste Vollkommenheit.
Mein Gott, laß mir im Leben des anderen dein Antlitz leuchten. Das unwiderstehliche Licht deiner Augen, das auf dem Grund der Dinge strahlt, hat mich schon zu jedem Werk begleitet, das ich vollbringen, und zu jedem Schmerz, den ich ertragen mußte. Gib, daß ich dich auch und vor allem im Innersten der Seele meiner Brüder erkenne.
Gott bleibt immer noch größer als unsere hochherzigste und allseitigste Auffassung.
Was ist fröhlicher als der Glaube an einen Hausgott!
Die wunderbaren Einrichtungen der Sonne, der Wandelsterne, der Kometen, können nur nach Plan eines allwissenden und allmächtigen Wesens und nur nach dessen Weisung zustande kommen. Daraus folgt, daß Gott der wahrhaft lebende, allweise und allmächtige Gott ist, das unendlich vollkommene Wesen, welches hoch über dem Weltall steht.
Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, dass sie danach tun.
Kein Mensch ist ohne Gott, in dem noch ein Fünkchen Gutes lebt, denn jede noch so leise Regung zum Idealen, zum Wahren und Guten ist ein Flügelschlag des Geistes Gottes in ihm.