Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Er hat mich zum Sprichwort unter den Leuten gemacht, und ich muss mir ins Angesicht speien lassen.

Altes Testament. Das Buch Hiob (Ijob) (#Hiob 17,6)

Gottesfurcht ist Gotteslästerung.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen, Als daß sich Gott-Natur ihm offenbare, Wie sie das Feste lässt zu Geist zerrinnen, Wie sie das Geisterzeugte fest bewahre!

Goethe, J. W., Gedichte. Aus: Bei Betrachtung von Schillers Schädel, 1826

Gott hat mir immer geholfen. Er wird mir auch künftig helfen.

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Die göttliche Schöpferkraft darf nicht müßig sein, und das umso weniger, wenn man ihre Wirkung außerhalb ihres eigentlichen Wesens setzt, falls etwas überhaupt außerhalb desselben existieren kann, und sie wäre, wenn sie nur eine endliche Wirkung hervorbrächte, nicht minder müßig und neidisch, als wenn sie gar nichts schüfe.

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Gott straft ohne Peitsche und ohne Worte.

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Niemand ist imstande, Gott so zu verehren, wie Er es verdient.

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Alle tun Gottes Werk, ob sie wollen oder nicht. Und wie schön ist es, zu wollen.

Tolstoi, Tagebücher. 1889

Man kann ein Mann von Geist sein und in Gott den Komplizen und den Freund suchen, die einem immer fehlen. Gott ist der ewige Vertraute in diesem Trauerspiel, dessen Held jeder Einzelne ist.

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Sollte man es glauben, daß dieser selbe gewissenlose Gott, dieser moralische Kretin, zum Lehrer der Güte, der Sitten, der Milde, der Rechtlichkeit, der Reinheit ernannt wurde? Es erscheint unmöglich und verrückt...

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Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 63,7)

Wo ist der gerechte und rächende Gott? Nein, bei Gott, es gibt keinen Gott.

Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 1775

Gott kann von seinen Geschöpfen nur die Ausübung der Tugenden fordern, deren Keim er in ihre Seele gelegt hat, und er hat uns alles nur zu dem einzigen Zweck gegeben, uns glücklich zu machen.

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Ich glaube also, daß, da der Raum unendlich ist, die Schöpfung es auch ist, und daß Gott in seiner Ewigkeit und Unendlichkeit von Welten in der Grenzenlosigkeit des Raums geschaffen hat.

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Gott wird nicht größer, wenn du ihn verehrst. Aber du wirst größer und glücklicher, wenn du ihm dienst.

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Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren, meine geliebte Seele, das ist mein Begehren, kommet zuhauf, Psalter und Harfe wacht auf, lasset den Lobgesang hören. Lobe den Herrn, der alles so mächtig regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?

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Unser Gott ist ein greifbares Faktum. Wir nehmen vorerst den Darm als Abstraktum Und stopfen demnächst von dem wirklichen Schwein So Fleisch als Fett und Blut hinein. So füllt sich die Leere, wird straff und stet, Das schlotternde Absolute konkret.

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Die Weiber, die Kinder, die Tiroler und die Pfaffen Wollen uns ein neues Gottesreich erschaffen, Doch der Gott in ihrem Gottesreich Sieht Weibern, Kindern, Pfaffen und Tirolern gleich.

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Wenn ihr aus der Geschichte Gott studiert, Ist die Aussicht eine geringe, Studiert aus ihr nur, wie sich's gebührt, Die menschlichen Dinge. Denn im Verstehn von Gottes Art Sind wir und bleiben Kinder, Er straft vor allem die Dummen hart, Die Schlechten minder.

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Es ist schon ein großer Anfang in der Erkenntnis Gottes, wenn wir, bevor wir zu erkennen vermögen, was er ist, zu erkennen anfangen, was er nicht ist.

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Erfülle den Willen Gottes wie deinen eigenen, dann wird Gott deinen Willen erfüllen, wie seinen; verzichte auf deine Wünsche, dann wird er machen, daß andere auf ihre Wünsche zu Gunsten der deinigen verzichten.

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