Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Gott sitzt hoch, aber er sieht weit.

Internet

Alles, was Sein hat, sieht, daß es von Gott ausgeht.

Internet

So gewaltig liebt Gott meine Seele, dass sein Wesen und sein Leben daran liegt, dass er mich lieben muss, es sei ihm lieb oder leid. Wer Gott das nähme, dass er mich liebt, der nähme ihm seine Gottheit.

Landauer (Hg.), Meister Eckharts mystische Schriften, 1903

Ich überlegte mir heute nacht, dass nur Gleiches aufeinander wirken kann. Ich kann kein Ding sehen, das mir nicht gleich ist, und ich kann kein Ding erkennen, das mir nicht gleich ist. Gott trägt alle Dinge verborgen in sich selbst, aber nicht in dies oder das unterschieden, sondern eins in Einheit.

Landauer (Hg.), Meister Eckharts mystische Schriften, 1903

Die Götter, mit denen wir es halten, sind die, die wir nötig haben und brauchen können.

Internet

Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Neues Testament. Die Offenbarung des Johannes (#Offb 22,13)

Du musst ein guter Kerzenmacher sein, wenn du Gott eine wächserne Nase drehen willst.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Möge Gott dich segnen, auch dann wenn du ihm grollst.

Internet

Du willst mit nüchternem Verstand das Göttliche beweisen? Das heißt, nach einem Fabelland auf Eisenbahnen reisen.

Leixner, Aus der Vogelschau, 1890

Gott ist nicht tot, er ist nur beim ›Wort zum Sonntag‹ eingeschlafen.

Internet

Keiner hat ihn mögen, aber ich hab' ihn bekommen.

Internet

Wenn die Vögel sich Götter erfinden, wie sie es höchstwahrscheinlich tun, sehen diese Götter sicher aus wie sie selbst.

Montaigne, Essais, Erstdruck 1579, erste Gesamtausgabe 1595 (posthum)

Nehmt die Gottheit auf in euren Willen, Und sie steigt von ihrem Weltenthron.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Ideal und das Leben, Erstdruck 1795 unter dem Titel "Das Reich der Schatten", später auch unter dem Titel "Das Reich der Formen"

Es wohnt ein Gott hoch über unserm Kreise, Ein Gott der Huld, ein starker Gott der Macht. Er ist allein der Ordnende, der Weise, Er wohnt im Licht und weiß, was er vollbracht. Mag wunderbar das dunkle Schicksal walten, Er wird es hell und freundlich einst entfalten, Denn er ist Gott, und unten wohnt die Macht.

Internet

Das hohe Göttliche, es ruht in ernster Stille; Mit stillem Geist will es empfunden sein.

Schiller, Die Huldigung der Künste. Ein lyrisches Spiel, Erstaufführung in Weimar am 12. November 1804. Tanz

Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.

Internet

Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: Folglich existiert Gott nicht.

Bakunin, Gott und der Staat, 1871

Niemand soll aus der Welt sich sehnen, Und sei er noch so betagt Und siech und matt, – wer weiß, wer sagt, Wozu der droben Ihn aufgehoben?! – Laßt uns den Herrn im Himmel loben.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Warum greifen wir Gott selbst an? Er ist ebenso unglücklich wie wir es sein können.

Internet

Sie [die Germanen] halten allein diejenigen für Götter, die sie sehen, und von deren Wirkung sie offenbaren Nutzen haben, als die Sonne, das Feuer und den Mond. Die übrigen kennen sie nicht einmal vom Hörensagen.

Caesar, De Bello Gallico (Über den Gallischen Krieg), 58-51/50 v. Chr. 6,21

Wer dem Gebot der Götter gehorcht, den hören sie wieder.

Homer, Ilias, 2. Hälfte des 8. Jhdts. v. Chr