Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Den wir am Anfang, den wir sehn am Ende stehn, Von dem wir kommen und zu dem wir alle gehn. Woher ich kam, wohin ich gehe, weiß ich nicht, Nur dies: von Gott zu Gott ist meine Zuversicht.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Der Herr kam im Kleide der Menschen, er erschien uns im Bilde.

Internet

Bei Gott hat jeder nur so viel Wert, als er sich innig mit Gott vereint, um mit seiner Gnade ein Werkzeug zu guten Taten zu werden.

Internet

Gott verläßt die Guten nicht; Gott ist unsre Zuversicht!

Internet

Wer den Korkbaum erschuf, erfand auch den Stöpsel.

Internet

Welcher Mensch wünscht Mühsale und Verwirrungen? Sie zu tragen, das ist dein Auftrag, Herr, nicht sie zu lieben.

Internet

Ich glaube einen Gott! – Dies ist ein schönes, löbliches Wort; aber Gott anerkennen, wo und wie er sich offenbare, das ist eigentlich die Seligkeit auf Erden.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Diese absolute Einheit, die keinen Gegensatz hat, ist das absolut Größte – Gott.

Internet

Auf den Lippen und im Herzen der Kinder ist Mutter der Name für Gott.

Internet

Selbst wenn uns Gott erschiene, so müßten wir ihn doch nur glauben! glauben, daß diese Erscheinung Gott sei. Wir müßten ihn schon in uns haben, um ihn zu erkennen.

Coutelle (Hg.), Pharus am Meere des Lebens. Anthologie für Geist und Herz, hg. von Carl Coutelle [I. Ausgabe], 4., sehr verbesserte und vermehrte Auflage 1858 (EA: 1833)

Wir [sind] von höhern unsichtbaren Kräften doch wohl abhängig, wir mögen es glauben oder nicht.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Fünfter Teil. Anhang zum fünften Teil: Von und Mit. Nro. 4

Will man fragen nach den Geheimnissen Gottes, so frage man nach dem ärmsten Menschen, der auf Erden weilt und der mit Freuden arm ist aus Liebe zu Gott; der weiß von Gottes Geheimnissen mehr denn der weiseste Gelehrte auf Erden.

Internet

Die Vernunft, die man fassen kann, ist nicht die ewige Vernunft. Der Name, den man nennen kann, ist nicht der ewige Name.

Internet

Vater im Himmel! Auf vielerlei Weise redest Du zu einem Menschen; Du, dem Weisheit und Verstand allein gehören, Du willst Dich ihm doch verständlich machen. Ach, und auch wenn Du schweigst, so redest Du ja doch mit ihm [...] So laß es gesegnet sein auch dieses Schweigen, wie jedes Deiner Worte zu einem Menschen, laß ihn nie vergessen, daß Du auch dann redest, wann Du schweigst; schenke ihm diesen Trost, wenn er auf Dich baut, daß Du aus Liebe schweigst, wie Du aus Liebe redest, so daß nun, ob Du schweigest oder redest, Du doch derselbe Vater bist, dieselbe Väterlichkeit, ob Du durch Deine Stimme leitest oder durch Dein Schweigen erziehest.

Kierkegaard, Die Tagebücher 1834-1855, Auswahl und Übertragung von Theodor Haecker, 2 Bde., 1923. 1846

Laß mich, solang ich hier soll leben, in gut und bösen Tagen sein vergnügt, und deinem Willen mich ergeben, der mir zum Besten alles weislich fügt; gib Furcht und Demut, wann du mich beglückst, Geduld und Trost, wenn du mir Trübsal schickst.

Internet

Er ist der Weg, das Licht, die Pfort, die Wahrheit und das Leben, des Vaters Rat und ewigs Wort, den er uns hat gegeben zu einem Schutz, daß wir mit Trutz an ihn fest glauben sollen; darum uns bald kein Macht noch Gwalt aus einer Hand wird rauben.

Internet

Töricht sind diejenigen, welche beständig fragen, wo Gott lebt. Gott lebt in aller Fülle in allen Dingen. Der Glaubenserkenntnisse gibt es verschiedene, aber Gott ist einzig. Falls der Mensch sich selbst nicht kennt, wie soll er da Gott kennen?

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Es gibt keinen ›Fortschritt‹. Es gibt keine bürgerliche ›Anständigkeit‹! Es ist nicht alles notwendig, sondern wir sind frei und sündigen und stürzen in die Verdammnis! Es ist nicht alles relativ, sondern es gibt etwas Absolutes: Gott – den Schöpfer und Richter.

Internet

Wie kann einer verborgen bleiben vor dem was nimmer untergeht!

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 16.

Wenn die Gnade Gottes über ein Menschenherz hereinbricht, dann wird es stark genug für alles.

Internet

Ja, ich will euch tragen bis zum Alter hin. Und ihr sollt einst sagen, daß ich gnädig bin. Ihr sollt nicht ergrauen, ohne daß ich's weiß, müßt dem Vater trauen, Kinder sein als Greis. Ist mein Wort gegeben, will ich es auch tun, will euch milde heben: Ihr dürft stille ruhn. Stets will ich euch tragen recht nach Retterart. Wer sah mich versagen, wo gebetet ward? Denkt der vor'gen Zeiten, wie, der Väter Schar voller Huld zu leiten, ich am Werke war. Denkt der frühern Jahre, wie auf eurem Pfad euch das Wunderbare immer noch genaht. Laßt nun euer Fragen, Hilfe ist genug. Ja, ich will euch tragen, wie ich immer trug.

Internet