Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle.

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Allein zu sein, Und ohne Götter, ist der Tod.

Hölderlin, Der Tod des Empedokles, entstanden 1797-1800, unvollendetes Drama, posthum veröffentlicht in drei Fassungen 1846. 1. Akt. 3. Auftritt. Empedokles [Zweite Fassung]

Warum uns Gott so wohl gefällt? Weil er sich uns nie in den Weg stellt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Allen, die ihren Gott loswerden, droht, dass sie nicht nur gottlos, sondern schlimmer: menschenlos werden.

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O Diener, wo suchst du mich? Sieh doch! Ich stehe neben dir. Weder in Tempeln noch in Moscheen wohne ich. Weder in der Kaaba noch in der Kâilas: Weder in Riten noch Zeremonien, noch in Yoga oder Entsagung. Wenn du mich wahrhaftig suchst, wirst du mich dort erblicken: wirst du mich treffen im Nu. Kabir sagt, o Sadhu! Gott ist der Atem in allem Atem.

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Es gibt drei Arten heiliger Ekstase: eine des Verstehens, eine des Fühlens und eine der Tat; die eine im Glanz, die andere in Glut und die dritte im Werk; die erste vollzieht sich in der Bewunderung, die andere in Gottesnähe und die dritte im Tun.

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Gottes Nähe und Zuspruch können inwendig wohl auch ein Krankenbett zum Paradies machen.

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Die Götter, die ihr euch macht, werden euch richten!

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Richterphantasie Vor dem irdischen Gericht gingst du deiner Wege, doch es wartet, Bösewicht, droben mein Kollege.

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Die Vorsehung hat tausend Mittel, die Gefallenen zu erheben und die Niedergebeugten aufzurichten.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 1. Buch, 12. Kapitel

Gott kann nicht durchsucht und durchsiebt werden nach Menschenart, weil in Gott nichts ist, was nicht Gott ist.

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Gott müßt ihr im Herzen suchen und finden.

Jean Paul, Vorläufige Gedanken, entstanden 1816 (posthum veröffentlicht). XI. Gott. Letzte Beruhigung in Gott

Das Wort ward nicht nur Mensch, sondern Fleisch.

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Ich kenne alle Wesen, die da waren, die da sind, Und die noch werden sein, mich kennet keiner.

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Wir können nicht besser geführt werden, als wir geführt werden!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Ich bin wie Gott und Gott wie ich Ich bin so groß wie Gott, er ist als ich so klein; Er kann nicht über mich, ich unter ihm nicht sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Gott braucht uns. Wir sind die Sandkörner in den Bausteinen, mit denen er die Menschheitsgeschichte baut.

Naumann, Gotteshilfe. Gesamtausgabe der Andachten aus den Jahren 1895-1902, Göttingen 1904

Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders.

Homer, Ilias, 2. Hälfte des 8. Jhdts. v. Chr

Und just dieses ist Gott das einzig Wohlgefällige: daß du recht in Wahrheit nach ihm drängst...; er hat nur eine Freude: mitzuteilen, und also ist der Willkommenste, der am meisten nach ihm drängt.

Kierkegaard, Die Tagebücher 1834-1855, Auswahl und Übertragung von Theodor Haecker, 2 Bde., 1923. 1850

Du wirst kein Buch finden, da du die göttliche Weisheit könntest mehr inne finden zu forschen, als wenn du auf eine in vieltausenderlei Kräutern grünende und blühende Wiese gehest: da wirst du die wunderliche Kraft Gottes sehen, riechen und schmecken, wiewohl es nur ein Gleichnis ist.

Böhme, Beschreibung der drei Prinzipien göttlichen Wesens (De tribus principiis), 1619

Gott hat die Fürbitte angeordnet, um seinen Geschöpfen die Würde der Ursächlichkeit zu verleihen.

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