Gott Sprüche
Sprüche über Gott
1609 Sprüche in dieser Kategorie
Unmittelbar aus den menschlichen Unmöglichkeiten erwachsen Gottes herrliche Gelegenheiten.
Wer sich selbst erkennt, der wird Gott erkennen, und wer Gott erkennt, der wird Gott gleich.
In der Stille Ist mein Wille Nur auf dich, mein Gott, gestellt; All mein Ringen, all mein Denken Strebt in Gott sich einzusenken, Dessen Hauch mich süß umschwebt. Seelenfrieden Ist beschieden Mir, der so in Gott sich wiegt. O ihr Schmerzen, Gram und Trauer, Seid ihr mehr als Mainachtsschauer, Draus der Tag erglänzt und siegt?
Der Zorn Gottes währt nur einen Augenblick, die göttliche Barmherzigkeit ist ewig.
Gott ist entweder Geist oder ein Wesen, das noch jenseits des Geistes steht.
Wenn auch der Mensch die Weltgeschichte macht, die Kapitelüberschriften macht Gott.
Sei stark wie ein Tiger, leicht wie der Adler, schnell wie der Hirsch und mutig wie der Löwe, wenn es gilt, den Willen deines himmlischen Vaters zu erfüllen.
Gebt ihr dem Göttlichen irdische Form, wie wollt ihr es hindern, daß sie das irdische Los alles Vergänglichen teilt? Alternd erstarrt sie zuletzt, und im Dunkeln verkümmert der hohe Inhalt oder zersprengt, sich zu befreien, das Gefäß.
Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? Ich bin dein Krug (wenn ich zerscherbe?) Ich bin dein Trunk (wenn ich verderbe?) Bin dein Gewand und dein Gewerbe, mit mir verlierst du deinen Sinn. Nach mir hast du kein Haus, darin dich Worte, nah und warm, begrüßen. Es fällt von deinen müden Füßen die Samtsandale, die ich bin. Dein großer Mantel läßt dich los. Dein Blick, den ich mit meiner Wange warm, wie mit einem Pfühl, empfange, wird kommen, wird mich suchen, lange – und legt beim Sonnenuntergange sich fremden Steinen in den Schoß. Was wirst du tun, Gott? Ich bin bange.
Du hast deine Hand ausgestreckt nach mir, o Gott. Denen bist du auf der Ferse, die vor dir fliehen.
Unermeßbar Wer hat den Sand gezählt, welcher im Wasser haust? Wem hat kein Blatt gefehlt, Wenn der November braust? Wer weiß im Januar, Wie viel der Flocken weh'n? Wie viele auf ein Haar Tropfen aufs Weltmeer geh'n? Wer mißt den Ozean, Wo er am tiefsten fließt? Wer mag die Strahlen seh'n Welche die Sonne schießt? Wer holt das Lichtgespann Fliegender Blitze ein? Nenne den Wundermann? Keiner mag größer sein. Gott ist die Ohnezahl, Vor dem die Zahl vergeht, Der durch den Sternensaal Sonnen wie Flocken weht, Gott ist überall, Gott ist der Ohnegrund, Schneller als Licht und Schall, Tiefer als Meeresgrund. Sandkörner zählest du, Nimmer die Freundlichkeit, Weltmeere missest du, Wie die Barmherzigkeit; Sonnenstrahlen holst du ein, Nimmer die Liebe doch, Womit dein Gnadenschein Sündern entgegenflog.
Alles, was wir von Gott sagen und lehren, reicht doch nicht aus, wenn wir nicht in jedem Dinge sagen und lehren: Er ist die Liebe!
Ich stand auf einem hohen Berge und sah einen großen Mann und einen anderen, der verstümmelt war, und ich hörte etwas wie eine Stimme des Donners und ging näher, um zu hören und er redete zu mir und sprach: "Ich bin du und du bist ich, und wo du bist, da bin ich auch und überall bin ich zerstreut. Und wenn du willst, sammelst du mich, und wenn du mich sammelst, sammelst du dich selbst."
Wäre der Geist nicht frei, dann wäre es ein großer Gedanke, daß ein Gedankenmonarch über die Seelen regiert.
So lebe ich, so sterbe ich einmal, und wenn ich gestorben bin, so wird man mir vielleicht das Zeugnis geben, daß ich nichts für mich gewollt habe, daß ich nichts gesucht habe als Gott allein.
Gott, dessen Ruhm erhaben ist, spricht: jeder, der vier Sprüche aus den vier himmlischen Büchern gebührlich ausübt, wird alle Wünsche, welche er haben mag, in dieser Welt und in der Ewigkeit erreichen. Aus der Torah (dem Pentateuch): wer genügsam ist, ist gesättigt; aus den Psalmen: wer stillschweigt, ist errettet; aus dem Evangelio: wer sich abscheidet (wer abgeschieden lebt), bleibt wohlbehalten, und aus dem Koran: wer auf Gott vertraut, dem ist Er genug.
Hilft Gott uns nicht, kein Kaiser kann uns helfen.