Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Ich will nicht bald rechts, bald links hinsteuern – immer grad auf dich los, du mein Kompaß, du mein Stern.

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Wer dem Himmel gehorcht, besteht; wer dem Himmel widersteht, vergeht.

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Gott ist unerklärbar und unbeweisbar. Das ist seine Ehre und seine Majestät. Aber wer ihn erlebt, dem leuchtet die Lebenssonne, der ist außerstande, je von Gott zu lassen.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

Gegen die Heiligen bist du heilig, und gegen die Treuen bist du treu, gegen die Reinen bist du rein, und gegen die Verkehrten bist du verkehrt.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 18,26f)

Auf alle vorwitzigen und unbedachten Fragen über die Götter schwiegen die Jünger des Pythagoras und hielten das für die richtige Antwort.

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Ohne Gott nicht einmal bis zur Schwelle, mit Gott sogar übers Meer.

Oesch (Hg.), Russische Sprichwörter. Ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Gott lieben heißt für die Mitmenschen schwitzen.

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Gott hat die Welt aus den vier Elementen so zusammengefügt, daß keines von einem anderen getrennt werden kann. Denn die Welt könnte nicht bestehen, wenn eines vom andern getrennt werden könnte.

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Damit die Seele lerne, Gott zu lieben, richte sie ihre Augen nicht auf seine Größe, sondern auf die Größe seiner Demut.

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Erst kommt das Erkennen Gottes, dann folgt die Verehrung Gottes.

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Was dem Menschen Gott ist, das ist sein Geist, seine Seele, und was des Menschen Geist, seine Seele, sein Herz, das ist sein Gott [...].

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841. 2. Kapitel: Das Wesen der Religion im allgemeinen

Gott ist alles, weil er nichts ist, nichts Bestimmtes.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1843

So ist alles Göttliche: Es ist unglaublich einfach, aber unergründlich. Es kann nur erlebt, aber niemals erklärt werden. Wer jemals ein Tun Gottes erklärt hat, ist in Irrtum geraten, aber verständlich ist's ohne Erklärung für jedermann, der in sein Erleben hineingestellt ist.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

Gott! Acht du auf deine Arbeit, und wir auf unsere.

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Wo man Gott um etwas anderes bittet als um Gott, da ist viel Furcht und wenig Glaube.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920). Aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts

Jetzt willst du Gottes Willen tun? Das heißt noch lange nicht, daß dir dein Korn wohl gedeiht und daß deine Seele nicht mehr blutet.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920). Aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts

Was ist ein Stäubelein in Anschauung der Welt? Und was bin ich, wenn man, Gott, gegen dir mich hält?

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Er [Gott] wartet auf Menschen, die über die Gegenwart hinausschauen können, die schon in der Gefangenschaft die Lust der Freiheit ahnen, die an die unerschöpfliche Kraft glauben, welche mehr Wege hat, als wir berechnen können.

Naumann, Gotteshilfe. Gesamtausgabe der Andachten aus den Jahren 1895-1902, Göttingen 1904

Dein Untergang in Gott ist Gottes Aufgang in dir. Du liebst den Tag, da liegen dir die Dinge sonnenklar. Bedenke, es gibt Nächte, da wird das Nächste und Vertraute fremd und ungewiß, in der Höhe aber wachen ganze Welten auf und scheinen.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920). Aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts

Der du die wahre Sonne der Welt bist, die immer auf- und niemals untergeht.

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Der Gott meines Hirns ist ein Götze, ich verderbe mich in seiner Anbetung; der Gott meines Herzens ist mein Gott, ich veredle mich in seiner Liebe.

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