Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Die Ehrfurcht vor Gott ist die Ehrfurcht vor dem Zusammenhang aller Dinge und Überzeugung von höheren Wesen als der Mensch ist.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Herbst 1884 – Anfang 1885

Ohne Gott ist das Ich einsam durch die Ewigkeiten hindurch.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Viertes Kapitel. Bildung zur Religion. § 39

Gott ist mit den Schwachen, damit sich der Starke ein Beispiel nehme.

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Der liebe Gott muß uns doch recht lieb haben, daß er immer in so schlechtem Wetter zu uns kommt.

Lichtenberg, Sudelbuch B, 1768-1771. [B 359]

Der du allein der Ewige heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten; bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.

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O süße Liebe Gottes, die wenig nur bekannt ist! Wer zu ihren Adern fand, hat seine Ruhe gefunden.

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Das Beste, was du von Ihm verlangen kannst, ist das, was Er von dir verlangt.

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Wenn Gott stirbt, dann kommen die Gespenster.

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Der Heilige Geist ist der »Ganz-gewiß-Macher«.

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Raphael.Die Sonne tönt nach alter Weise In Brudersphären Wettgesang, Und ihre vorgeschriebne Reise Vollendet sie mit Donnergang. Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke, Wenn keiner sie ergründen mag; Die unbegreiflich hohen Werke Sind herrlich wie am ersten Tag.Gabriel.Und schnell und unbegreiflich schnelle Dreht sich umher der Erde Pracht; Es wechselt Paradieseshelle Mit tiefer, schauervoller Nacht; Es schäumt das Meer in breiten Flüssen Am tiefen Grund der Felsen auf, Und Fels und Meer wird fortgerissen In ewig schnellem Sphärenlauf.Michael.Und Stürme brausen um die Wette, Vom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer, Und bilden wütend eine Kette Der tiefsten Wirkung rings umher. Da flammt ein blitzendes Verheeren Dem Pfade vor des Donnerschlags; Doch deine Boten, Herr, verehren Das sanfte Wandeln deines Tags.Zu drei.Der Anblick gibt den Engeln Stärke, Da keiner dich ergründen mag, Und alle deine hohen Werke Sind herrlich wie am ersten Tag.

Goethe, Faust. Eine Tragödie. Prolog im Himmel, 1808. Die drei Erzengel

Es ist Gottes Art, durch kleine Dinge große Wirkungen hervorzurufen.

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Wer Gott nahe kommt, verliert, was er hat. Ja, er verliert sich selbst. Aber er gewinnt dafür die höchste Gabe, die Gabe der Demut.

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Gott herrscht vom Holz (vom Kreuz) herab.

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Nicht Er ändert uns, sondern wir selbst ändern uns, indem wir uns Ihm nähern.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.

Lienhard, Aufsatz im »Türmer«, Oktober 1922

Einen Gott, der die Objekte seines Schaffens belohnt und bestraft, der überhaupt einen Willen hat nach Art desjenigen, den wir an uns selbst erleben, kann ich mir nicht einbilden.

Einstein, Wie ich [in] die Welt sehe, 1930. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Albert-Einstein-Archivs der Hebräischen Universität Jerusalem

Der Gedanke eines großen Wesens, welches über der unterdrückten Unschuld wacht und das triumphierende Verbrechen bestraft, ist durchaus volkstümlich. Wenn es keinen Gott gäbe, müßte man ihn erfinden.

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Gott kam durch die Hintertür in diese Welt.

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Gottlos, lieblos.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ich will Gott immer bitten, daß Er Sich mir gebe: ich will Ihn bitten, daß er mich lauter mache. Denn wäre ich lauter, Gott müßte sich mir geben aus Seiner eigenen Natur und Sich in mich fügen.

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Das Höchste, was ein Mensch vermag, ist, daß er sich von Gott helfen lassen kann. Gott dringend nötig zu haben, ist des Menschen höchste Vollkommenheit.

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