Gott Sprüche – abschied

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Ohne Kompaß Weit glaubt ich dich, am letzten Weltenrand Jenseits des Meers erwartetest du mich. Nun lernt ich, dessen Schiff so spät dich fand: Als ich aussegelte, verließ ich dich.

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Die Seele nimmt Gott gefangen, fesselt ihn, um ihn zu entführen, mit dern Banden der Liebe und Leidenschaft, denn Gott vermag sich der Liebe nicht zu entziehen.

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Bleibe bei nichts, was nicht Gott ist.

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Über Gott will ich schweigen.

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Meine Beziehung zu ihm gleicht der von Küste und Meer: Immer und wieder mir nah, fliehend doch immer von mir.

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So weit du ausgehst aus allen Dingen, so weit, nicht weniger und nicht mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen, dafern du in allen Dingen dich des Deinen völlig entäußerst.

Eckhart, Reden der Unterweisung (rede der underscheidunge). 4. Vom Nutzen des Lassens, das man innerlich und äußerlich vollziehen soll

Gott und den Teufel kann man nicht in ein Glas bannen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit. Nimm an mein Gedächtnis, meinen Verstand, meinen ganzen Willen. Was ich habe und besitze, hast Du mir geschenkt. Ich gebe es Dir wieder ganz und gar zurück und überlasse alles Dir, daß Du es lenkst nach Deinem Willen. Nur Deine Liebe schenke mir nach Deiner Gnade. Dann bin ich reich genug und suche nichts weiter.

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Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.

Altes Testament. Das Buch Josua (#Jos 1,5)

Gott läßt sich viel abbitten, aber nichts abzwingen.

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Wem Gott nicht wohl will, der verliert den Brei aus dem Löffel.

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Wenn Gott nicht hilft, so ziehn auch die Heiligen keinen Strang an.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Es wandelt, was wir schauen Es wandelt, was wir schauen, Tag sinkt ins Abendrot, Die Lust hat eignes Grauen, Und alles hat den Tod. Ins Leben schleicht das Leiden Sich heimlich wie ein Dieb, Wir alle müssen scheiden Von allem, was uns lieb. Was gäb' es doch auf Erden, Wer hielt' den Jammer aus, Wer möcht' geboren werden, Hielt'st Du nicht droben Haus! Du bist's, der, was wir bauen, Mild über uns zerbricht, Daß wir den Himmel schauen – Darum so klag' ich nicht.

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Ist einer, der nimmt alle in die Hand, daß sie wie Sand durch seine Finger rinnen.

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Die Hingabe an Gott wächst in dem gleichen Maße, wie das Gebundensein an weltliche Dinge nachläßt.

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Gott ist überall, außer wo er seinen Stellvertreter hat.

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Alle, welche dich suchen, versuchen dich. Und die, die dich finden, binden dich An Bild und Gebärde. Ich aber will dich begreifen Wie dich die Erde begreift, Mit meinem Reifen Reift dein Reich.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Das Stundenbuch. Das Buch von der Pilgerschaft, 1901

Vermögen verloren, viel verloren, Ehre verloren, mehr verloren, Gott verloren, alles verloren.

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Du bist die Welt und du allein – und du bist Gottes, wird sie Gottes sein.

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Gott, dich verlassen heißt sterben. Zu dir heimkehren heißt neu zum Leben erwachen.

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Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.

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