Gott Sprüche – hoffnung

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Ich glaube nicht an Gott, ich sehe ihn täglich.

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Es gibt nichts, was Gott nicht bewirken könnte.

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Das, was Gott zum Heil gibt, wird entheiligt zum Fluch.

Gotthelf, Zeitgeist und Berner Geist. Roman, 1851

Ein Gott, der kein Glück gibt, ist kein Gott.

Multatuli, in: Breviere ausländischer Denker und Dichter. Band IV: Worte Multatulis, hg. von Carl Hagemann und Edgar Alfred Regener, Minden in Westfalen, o.J. [1906]

Ich frage dich, Schmerz, ich frage dich, Not, Ich frage dich, rätselumschauerter Tod. Ich frage dich, Gott, ich fasse dein Kleid Und deine starre Herrlichkeit. Ich recke mich zu deinem Thron, Ein verzweifelter, müder Menschensohn. Ich frage mit trotzig knirschendem Mund Dich um der Dinge letzten Grund. Ich frage dich um die Zweifelsqual, Wie Nacht so schwer, wie Nacht so kahl, Um das zagende, nagende Menschenleid, Das zu dir aus tiefster Tiefe schreit. Ich frage dich um die andere Welt, Wenn uns die arme Erde zerschellt. Ich schütte das ganze grausame Leid Vor deine graue Ewigkeit. – Die Himmel beben, die Sonne zagt Vor dem Menschenkinde, das also fragt. Das Meer schlägt donnernd seinen Strand, Und die Berge lauschen wie gebannt. – Und wenn mir, Gott du, die Seele zerbricht, Ich frage dich, ich lasse dich nicht.

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Was Gott tut, das ist wohlgetan! Es bleibt gerecht sein Wille; Wie er fängt meine Sachen an, Will ich ihm halten stille. Er ist mein Gott, der in der Not Mich wohl weiß zu erhalten, Drum laß' ich ihn nur walten. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Er wird mich nicht betrügen, Er führet mich auf rechter Bahn; So laß' ich mich bengnügen An seiner Huld und hab' Geduld, Er wird mein Unglück wenden, Es steht in seinen Händen. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Er wird mich wohl bedenken; Er, als mein Arzt und Wundermann, Wird mir nicht Gift einschenken Für Arzenei; Gott ist getreu, Drum will ich auf ihn bauen Und seiner Güte trauen. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Er ist mein Licht und Leben, Der mir nichts Böses gönnen kann; Ich will mich ihm ergeben In Freud' und Leid; es kommt die Zeit, Da öffentlich erscheinet, Wie treulich er es meinet. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Muß ich den Kelch gleich schmecken, Der bitter ist nach meinem Wahn, Laß' ich mich doch nicht schrecken, Weil doch zuletzt ich werd' ergötzt Mit süßem Trost im Herzen, Da weichen alle Schmerzen. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Dabei will ich verbleiben; Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, So wird Gott mich ganz väterlich In seinen Armen halten, Drum laß' ich ihn nur walten.

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Gott kann keine andere Hilfe gewähren als Selbsthilfe.

Thoreau, Herbst. Aus dem Tagebuch von Henry David Thoreau, hg. von H. G. O. Blake, übersetzt von Bertha Engler, Büchergilde Gutenberg, Zürich o.J. [1945]. 13. Oktober 1840

Götter sind uns nützlich, und da es nützt, wollen wir glauben, dass es sie gibt.

Ovid, Ars amatoria, auch Ars amandi (Die Liebeskunst), entstanden zwischen 1 v. Chr. und 4 n. Chr. 1, 637. Originaltext: Expedit esse deos, et, ut expedit, esse putemus