Gott Sprüche – hoffnung

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Wo bist du, Gott? Wo bist du, Gott? Ich hab die Wälder Mit deinem Namen wachgeschrien, Ließ heißaufweinend durch die Felder Nach dir der Stimme Sehnsucht ziehn. Ich hab das Meer gefragt, die Stürme Nach ihrer Heimat Ewigkeit. Ich schrieb ins Glockenerz der Türme, Wie meine Seele nach Dir schreit. Die Frommen fragt ich, mit den Spöttern Hab ich beim Weine dich verlacht, Hab in des Meeres Blitzeswettern Nach dir gefiebert, Meer der Nacht. Mit Beten, Betteln, Grimm und Fluchen, Mit rastlos unerschöpfter Not – Jetzt steh ich still. Wer hilft mir suchen? Hörst du mich nicht? Wo bist du, Gott?

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Dank sei dem Allerhöchsten, daß Er das Nötige unschwer, das Schwere aber unnötig gemacht hat.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Es lebt ein Gott der Liebe. – Der Trost soll uns genügen!

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Heiliger und ehrfurchtsamer ist es, zu glauben, denn zu untersuchen, was die Götter tun.

Tacitus, Germania, 98 n. Chr

Gebet Herr, den ich tief im Herzen trage, sei du mit mir! Du Gnadenhort in Glück und Plage, sei du mit mir! Im Brand des Sommers, der dem Manne die Wange bräunt, Wie in der Jugend Rosenhage, sei du mit mir; Behüte mich am Born der Freude vor Übermut, Und wenn ich an mir selbst verzage, sei du mit mir! Gib deinen Geist zu meinem Liede, daß rein es sei, Und daß kein Wort mich einst verklage, sei du mit mir! Dein Segen ist wie Tau der Reben; nichts kann ich selbst, Doch daß ich kühn das Höchste wage, sei du mit mir! O du mein Trost, du meine Stärke, mein Sonnenlicht, Bis an das Ende meiner Tage sei du mit mir!

Geibel, E., Gedichte. Juniuslieder. Vermischte Gedichte

Verehre die Wege der Vorsehung auch da, wo sie deinem blöden Auge ungerecht scheinen.

Herder, Liebeskind, Krummacher (Hg.), Palmblätter. Erlesene morgenländische Erzählungen für die Jugend, 4 Bde., 1786-1800. Mirzas zweites Gesicht

Wohin ich auch gehe, es gibt überall eine Sonne, einen Mond, Gestirne, Träume für den Schlaf, Vögel und die Allgegenwart Gottes.

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Ein Gott hat mancherlei Lieder mir in die Seele gepflanzt.

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Hat dich der eine Gott vergessen, wird dir der andere helfen.

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Vier Stücke sind's, wer diese hat, der ist von Gottes Kindern: Wer Freude am Gerechten hat und Nachsicht mit den Sündern, den fördert, der dahinten bleibt, ihn vorwärts treibt, und den, der vorwärts geht, nicht sucht zu hindern.

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Hier bin ich heftig hin- und herbewegt von Lob und Tadel, von den Sorgen des Lebens, vom Schmerz der Trennung von denen, die mir lieb und nahe sind. Du allein bist meine Zuflucht. Du, der du die Last der ganzen Welt trägst, willst du nicht die Last dieses meinen kleinen Herzens tragen?

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Manchmal denkt man, Gott müßte einem in all den Widerständen des Lebens ein Zeichen geben, das einem hilft. Aber dies ist eben das Zeichen: daß er einen durchhalten und es wagen und es dulden läßt.

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Er will mich früh umhüllen mit seinem Wort und Licht, verheißen und erfüllen, damit mir nichts gebricht; will vollen Lohn mir zahlen, fragt nicht, ob ich versag. Sein Wort will helle strahlen, wie dunkel auch der Tag.

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Gott gebe dir keinen Frieden, doch seine Herrlichkeit!

Unamuno, Das tragische Lebensgefühl (Del sentimiento trágico de la vida en los hombres y en los pueblos), 1913. Schlusssatz

Gott ist das Beste in allem.

Vischer, Auch Einer. Eine Reisebekanntschaft, 2 Bde., 1879

Es ist gut, dass der liebe Gott immer noch besser für und von uns denkt, als wir Menschen es voneinander tun.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Gott hilft uns nicht so sehr selbst als durch Menschen, die ihm nahe sind.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Mißhör mich nicht, du holdes Angesicht! Wer darf ihn nennen? Und wer bekennen: Ich glaub' ihn. Wer empfinden, Und sich unterwinden Zu sagen: ich glaub' ihn nicht? Der Allumfasser, Der Allerhalter, Faßt und erhält er nicht Dich, mich, sich selbst? Wölbt sich der Himmel nicht dadroben? Liegt die Erde nicht hierunten fest? Und steigen freundlich blickend Ewige Sterne nicht herauf? Schau' ich nicht Aug' in Auge dir, Und drängt nicht alles Nach Haupt und Herzen dir, Und webt in ewigem Geheimnis Unsichtbar sichtbar neben dir? Erfüll davon dein Herz, so groß es ist, Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist, Nenn es dann, wie du willst, Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe keinen Namen Dafür! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, Umnebelnd Himmelsglut.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Marthens Garten. Faust zu Margarete (Antwort auf die 'Gretchenfrage')

Was dir erscheint, ist nicht, es zerrinnt wie ein eitles Traumbild Spurlos: Einer nur ist, Gott, der dir nirgend erscheint.

Anonym, Unumstößliche Beweise für die Unsterblichkeit der menschlichen Seele, niedergelegt in den erhabensten Gedanken und Aussprüchen der hervorragendsten Menschen aller Zeiten und Nationen, 1858

Gott erhalte dich freudig in ihm, denn außer ihm gibt es auch eben keine Freude!

Fichte, J. G., Briefe. An seine Frau, 1807

Du wandeltest des Volkes Schmach Zu Hoheit, Glanz und Majestät: – O Gott, vernichte nicht das Werk, Das Dir zum Preis errichtet steht!

Wagner, Rienzi, der Letzte der Tribunen. Große tragische Oper in 5 Akten, uraufgeführt 1842