Gott Sprüche – hoffnung
470 Sprüche gefunden
Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies noch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten, hintergehen zu können.
Es genügt, Gott in der Gegenwart die Treue zu halten.
Wenn ich Gott nicht habe, so wird mein Leben hinbranden, fortgepeitscht von einer ewig unstillbaren Sehnsucht.
Einem andern Menschen behilflich sein, daß er Gott liebe, heißt ihn lieben; von einem andern Menschen darin unterstützt werden, daß man Gott liebe, heißt geliebt werden.
Gott gibt umsonst, was er gibt. Es ist Gnade und muß Gnade bleiben. Er ist kein Krämer; er verkauft nichts; schenken will Gott.
Es erfüllt sich des Schicksals Spruch, nicht Träne versöhnt, nicht Klagegeschrei, nicht Jammer den nie auslöschenden Zorn der beleidigten himmlischen Mächte!
Gott ist am nächsten, Wenn er ferner als fern und hart wie ein Felsen zu sein scheint!
Gerüchte gehen, die dich vermuten, und Zweifel gehen, die dich verwischen. Die Trägen und Träumerischen mißtrauen ihren eignen Gluten und wollen, daß die Berge bluten, denn eher glauben sie dich nicht. Du aber senkst dein Angesicht. Du könntest den Bergen die Adern aufschneiden als Zeichen eines großen Gerichts; aber dir liegt nichts an den Heiden. Du willst nicht streiten mit allen Listen und nicht suchen die Liebe des Lichts; denn dir liegt nichts an den Christen. Dir liegt an den Fragenden nichts. Sanften Gesichts Siehst du den Tragenden zu.
Wenn Gott die Menschen strafen will, erhört er ihre Gebete.
Gott Auf hohem Berge, da wohnest du, ich wandle empor, immerzu, immerzu ... Millionen Jahre wandle ich schon und schaue noch immer nicht deinen Thron. Einst rauchen die Höhen wunderbar, da stehe ich oben, Sonne im Haar. Wir schauen uns an und lächeln uns zu, denn du bist ich und ich bin du.
Denn Gott ist Licht, er wohnt allein im Lichte.
Von den Gliedern des Reiches Gottes fließen Ströme von Erbarmen in die Welt.
Der Herr mache jede und jeden von uns zu einem Werkzeug des Friedens, daß wir lieben, wo man haßt, daß wir verzeihen, wo man beleidigt, daß wir verbinden, wo Streit ist, daß wir die Wahrheit sagen, wo Irrtum ist.
Gott So bin ich nur als Kind erwacht, so sicher im Vertraun, Nach jeder Angst und jeder Nacht Dich wieder anzuschaun. Ich weiß, so oft mein Denken mißt: wie tief, wie lang, wie weit, – Du aber bist und bist und bist, Umzittert von der Zeit. Mir ist als wär' ich jetzt zugleich Kind, Knab und Mann und mehr, Ich fühle: nur der Ring ist reich Durch seine Wiederkehr. Ich danke Dir, Du tiefe Kraft, Die immer leiser mit mir schafft Wie hinter vielen Wänden; Jetzt ward mir erst der Werktag schlicht Und wie ein heiliges Gesicht Zu meinen dunklen Händen.
Wo ist Gott? Im Meeresrauschen! Wo ist Gott? Im Eichenwald! Kehr in dich und lerne lauschen, Seinen Atem hörst du bald! Wo ist Gott? Im Duft der Linde Und im Lied der Nachtigall! Und im Hauch der Frühlingswinde, Überall im Weltenall!
Wo fängt Gott an? Genau dort, wo meine Kräfte erlahmen, nicht vorher. Er hilft nur, wo ich zu Ende bin!
Für ein' jeden Menschen hat der Herrgott wo a Hoamatl baut und an Korb voll guat Soch hingestellt – oba suachn muass ma's selber.
Gibt mirs got nicht scheffelich, so gibt er mir leffelich.
Gott mit uns Unser Herz ist der Rosenknospe gleich Sie bricht nur auf, damit die Blume lebe So bricht das Herz, damit es frei und reich Dem Herrn des Lichts die Seele wiedergebe.
Gott schließt nicht aus, Gott schließt ein.
Der Verstoßene Allenthalben irret umher, wen Gott von der Tür stößt, Wem er sie öffnet, den nimmt jeder mit Gütigkeit auf.