Gott Sprüche – hoffnung

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Gott müßt ihr im Herzen suchen und finden.

Jean Paul, Vorläufige Gedanken, entstanden 1816 (posthum veröffentlicht). XI. Gott. Letzte Beruhigung in Gott

Gott hat die Fürbitte angeordnet, um seinen Geschöpfen die Würde der Ursächlichkeit zu verleihen.

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Ihm ist keiner der Geringste – Wer sich mit gelähmten Gliedern, Sich mit wild zerstörtem Geiste, Düster ohne Hilf' und Rettung, Sei er Brahma, sei er Paria, Mit dem Blick nach oben kehrt, Wird's empfinden, wird's erfahren: Dort glänzen tausend Augen, Ruhend lauschen tausend Ohren, Denen nichts verborgen bleibt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Lyrisches. Paria. Aus: Legende, ents. zwischen 1783 und 1823, Erstdruck 1824

Es gibt einen Gott, der dich erschaffen hat, aber auch erlöst.

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Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven.

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Gebet eines Skeptikers Gott, — wenn du bist, — errette aus dem Grabe Meine Seele, — wenn ich eine habe.

Schopenhauer, A., Nachlass. Quartant (1824)

Wer Gott nicht hat, der hat unfehlbar einen Götzen.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

In der Stille Ist mein Wille Nur auf dich, mein Gott, gestellt; All mein Ringen, all mein Denken Strebt in Gott sich einzusenken, Dessen Hauch mich süß umschwebt. Seelenfrieden Ist beschieden Mir, der so in Gott sich wiegt. O ihr Schmerzen, Gram und Trauer, Seid ihr mehr als Mainachtsschauer, Draus der Tag erglänzt und siegt?

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Sei stark wie ein Tiger, leicht wie der Adler, schnell wie der Hirsch und mutig wie der Löwe, wenn es gilt, den Willen deines himmlischen Vaters zu erfüllen.

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Du hast deine Hand ausgestreckt nach mir, o Gott. Denen bist du auf der Ferse, die vor dir fliehen.

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Unermeßbar Wer hat den Sand gezählt, welcher im Wasser haust? Wem hat kein Blatt gefehlt, Wenn der November braust? Wer weiß im Januar, Wie viel der Flocken weh'n? Wie viele auf ein Haar Tropfen aufs Weltmeer geh'n? Wer mißt den Ozean, Wo er am tiefsten fließt? Wer mag die Strahlen seh'n Welche die Sonne schießt? Wer holt das Lichtgespann Fliegender Blitze ein? Nenne den Wundermann? Keiner mag größer sein. Gott ist die Ohnezahl, Vor dem die Zahl vergeht, Der durch den Sternensaal Sonnen wie Flocken weht, Gott ist überall, Gott ist der Ohnegrund, Schneller als Licht und Schall, Tiefer als Meeresgrund. Sandkörner zählest du, Nimmer die Freundlichkeit, Weltmeere missest du, Wie die Barmherzigkeit; Sonnenstrahlen holst du ein, Nimmer die Liebe doch, Womit dein Gnadenschein Sündern entgegenflog.

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Wer nur den lieben Gott läßt walten!

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Gott, dessen Ruhm erhaben ist, spricht: jeder, der vier Sprüche aus den vier himmlischen Büchern gebührlich ausübt, wird alle Wünsche, welche er haben mag, in dieser Welt und in der Ewigkeit erreichen. Aus der Torah (dem Pentateuch): wer genügsam ist, ist gesättigt; aus den Psalmen: wer stillschweigt, ist errettet; aus dem Evangelio: wer sich abscheidet (wer abgeschieden lebt), bleibt wohlbehalten, und aus dem Koran: wer auf Gott vertraut, dem ist Er genug.

Diez, Denkwürdigkeiten von Asien, in Künsten und Wissenschaften, Sitten, Gebräuchen und Alterthümern, Religion und Regierungsverfassung aus Handschriften und eigenen Erfahrungen gesammelt, 1811-15. Lehren der Weisen

Hilft Gott uns nicht, kein Kaiser kann uns helfen.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 2. Akt, 1. Szene, Rudenz

Ohne Gott nicht einmal bis zur Schwelle, mit Gott sogar übers Meer.

Oesch (Hg.), Russische Sprichwörter. Ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Wo man Gott um etwas anderes bittet als um Gott, da ist viel Furcht und wenig Glaube.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920). Aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts

Jetzt willst du Gottes Willen tun? Das heißt noch lange nicht, daß dir dein Korn wohl gedeiht und daß deine Seele nicht mehr blutet.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920). Aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts

Er [Gott] wartet auf Menschen, die über die Gegenwart hinausschauen können, die schon in der Gefangenschaft die Lust der Freiheit ahnen, die an die unerschöpfliche Kraft glauben, welche mehr Wege hat, als wir berechnen können.

Naumann, Gotteshilfe. Gesamtausgabe der Andachten aus den Jahren 1895-1902, Göttingen 1904

Dein Untergang in Gott ist Gottes Aufgang in dir. Du liebst den Tag, da liegen dir die Dinge sonnenklar. Bedenke, es gibt Nächte, da wird das Nächste und Vertraute fremd und ungewiß, in der Höhe aber wachen ganze Welten auf und scheinen.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920). Aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts

Gott hat nun einmal die Eigenart, daß er die fertigen, braven Ehrenmänner weniger liebt, als die suchenden Seelen, selbst wenn es arme Zöllnerseelen sein sollten.

Naumann, Gotteshilfe. Gesamtausgabe der Andachten aus den Jahren 1895-1902, Göttingen 1904. 1898

Nun höre du, o glücklicher Mensch: Gott hat dich nicht geschaffen, daß du ganz zugrunde gehst. Schaue vielmehr eifrig auf ihn, und du wirst in Ewigkeit leben.

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