Gott Sprüche – hoffnung
470 Sprüche gefunden
Es zählt der Herr das Haar auf unserem Haupte; doch zählt Er nicht nur, Er bewacht.
Was wir von Gottes Weltregierung sehen können, ist kein genügend großes Stück, um die Schönheit und Ordnung des Ganzen daraus erkennen zu können. So bringt es die Natur der Dinge selbst mit sich, daß jene Ordnung des Gottesstaates, die wir hienieden noch nicht schauen, ein Gegenstand unseres Glaubens, unserer Hoffnung und unseres Vertrauens auf Gott sein muß. Wenn es Leute gibt, die anders darüber urteilen, um so schlimmer für sie. Sie tun Unrecht, wenn sie keinen Gebrauch von den Proben der unendlichen Weisheit und Güte machen, die Gott ihnen gegeben hat, um zu erkennen, daß Er nicht nur zu bewundern, sondern auch über alle Dinge zu lieben ist.
Der Himmel verhängt nicht immer Widerwärtigkeiten über uns, um uns zu demütigen, sondern auch, um uns stolz zu machen.
Da sagen sie: mir geht es so übel, ich leide so schwer. Warte, bald speisest du herrlich vom Tische deiner Leiden – Gott läßt nur das Korn wachsen, nicht das Brot. Und abermals: So sorgsam überlegt kein Bildner sich die Schläge wie Er, der Meister aller Form. Er schlägt, bis du ihm taugst.
Du hast kein Mitleid mit dir selbst gehabt – du hast dich nicht geschont – Gott wird mit dir Mitleid haben.
Wer sich an Gott hängt, dem hängt Gott sich an und alles Tüchtige. Und was du zuvor suchtest, das sucht nun dich, welchem du zuvor nachjagtest, das jagt nun dir nach, und was du zuvor fliehen mußtest, das flieht nun dich.
Gott hört auch den Segen des Ungläubigen; seine Weisheit und Liebe wägt nicht zwischen der armseligen Form – wenn er aus treuem Herzen kommt.
Ich darf sagen, ich kam nie leer zurück, wenn ich unter Druck und Not Gott gesucht hatte.
Wer da unter der Tür seines Hauses wartet, bis Gott seines Weges komme – der sieht ihn nie, er sehe ihn denn in allem, was da froh und elend vorübergeht an seinem Hause.
Beruhige dein Gemüt durch den Gedanken, daß über aller Leben ein gütiges Auge wacht, ein weiser Wille und eine starke, schützende Hand. All unsere Gedankensprünge macht uns grübelnden Menschen Gott oft durch eine Auskunft zu Schanden, daß wir staunen, weshalb wir nicht auf demselben Weg sind wie er, der doch meist so einfach ist!
Ich bleibe in der Überzeugung, unser Gott läßt keinen Deutschen zugrunde gehen, am allerwenigsten Deutschland.
Rings um unsre Himmelsleiter toben Liebe, Lob, Haß, Spott, unter uns Millionen Streiter, über uns der stille Gott.
Gott ist der rechte Wundermann, Der bald erhöhn, bald stürzen kann.
Die Götter wohnen überall! Sie anzuflehn steht schwachen Menschen schön.
Die Vorsehung ist gütiger gegen uns tastende Menschen durch ihre Ratschlüsse! Wo wir alle Tore verschlossen glauben, öffnet sie leise ein heimlich Pförtchen, durch das sie uns heraus und zum rechten Heile führt!
Gott hört, wenn er es auch nicht gleich sagt.
Die Vorsehung Gottes ist auf Seiten der klaren Köpfe.
Wie tief auch der Mensch gesunken sein mag, ein letzter Rest von Schamhaftigkeit, Ehrfurcht vor dem Heiligen und ähnlichen Gefühlen bleibt ihm doch, da ist der Punkt, wo die Barmherzigkeit Gottes immer wieder anknüpfen, von dem sie den Menschen wieder erobern kann.
Hab ich, Herr, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr in unserer Mitte [...]; und vergib uns unsere Missetat und Sünde und lass uns dein Erbbesitz sein.
Die Psyche der Bedrückten fordert einen gerechten, der Herrschenden einen duldsamen, der Freudefähigen einen lachenden Gott.
Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!