Gott Sprüche – leben

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Groß ist Gott im Kleinesten und Größten.

Herder, Zerstreute Blätter (6 Sammlungen), 1785-97. Sechste Sammlung. VII. Legenden. Aus: Die Cicada

Ich finde dich in allen diesen Dingen, denen ich gut und wie ein Bruder bin; als Samen sonnst du dich in dem Geringen und in dem Großen gibst du groß dich hin... Das ist das wundersame Spiel der Kräfte, daß sie so dienend durch die Dinge gehn: in Wurzeln wachsend, schwindend in die Schäfte und in den Wipfeln wie ein Auferstehn.

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Alle, welche dich suchen, versuchen dich. Und die, so dich finden, binden dich an Bild und Gebärde. Ich aber will dich begreifen wie dich die Erde begreift; mit meinem Reifen reift dein Reich. Ich will von dir keine Eitelkeit, die dich beweist. Ich weiß, daß die Zeit anders heißt als du. Tu mir kein Wunder zulieb. Gieb deinen Gesetzen recht, die von Geschlecht zu Geschlecht sichtbarer sind.

Rilke, Gedichte. Das Stundenbuch. Das Buch von der Pilgerschaft (1901)

Hier sind deine Diener, die sich versammelt haben, um mich zu töten aus Eifer für deine Religion und im Streben nach dir. Verzeih ihnen und sei ihnen gnädig; denn wenn du ihnen den verhüllenden Schleier weggezogen hättest wie mir, so würden sie das nicht mit mir tun, und wenn du mir dasselbe verdeckt hättest wie ihnen, so wäre ich nicht in dieser Prüfung. Dir gebührt Preis für das, was du tust, und dir gebührt Preis für das, was du willst.

Al-Hallādsch, Gedichte

Der Mensch lebet nicht vom Brot allein, das die Gelehrten einbrocken; sondern ihn hungert noch nach etwas andern und Bessern, nach einem Wort das durch den Mund Gottes gehet.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Originaltext. Pränumerationsanzeige

Wir nennen die Wege Gottes oft dunkel, aber die Finsternis liegt nicht auf seinen Wegen, sondern auf unseren Augen.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Gott suchen ist das Leben; Gott finden ist das Sterben; Gott besitzen ist die Ewigkeit.

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Die großen Gelegenheiten, Gott zu dienen, sind selten, die kleinen kommen immerfort.

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Gott läßt es zu, daß denen, die sich anschicken, ihm zu dienen, allerlei Schwierigkeiten erwachsen; aber niemals läßt er sie der Last unterliegen, solange sie sich ihm anvertrauen.

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Des Himmels Netz hat weite Maschen und doch entkommt ihm nichts.

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Man muß Gott dankbar sein für all das Gute, das in der Welt ist.

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Das ist Gottes Werk und Kunst, daß er böse Sachen gut machen kann, wenn wir es verderbt und verwahrlost haben. Gott pflegt aus nichts alles zu machen.

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Unser Herrgott gönnet uns gern, daß wir essen, trinken und fröhlich sind und alle Kreaturen brauchen, denn darum hat er sie alle geschaffen.

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Es ist Gottes Lust und Ehre, daß er viel geben will.

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Der Mensch soll sich daran gewöhnen, nicht das Seine in den Dingen zu suchen oder zu nehmen, sondern in allen Dingen Gott zu suchen und zu nehmen.

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[...] daß Gott nötig haben nichts ist, dessen man sich schämen müßte, sondern eben die Vollkommenheit ist, und daß es am traurigsten ist, wenn etwa ein Mensch durchs Leben ginge ohne zu entdecken, daß er Gott nötig hat.

Kierkegaard, Vier erbauliche Reden, 1844

Gott benützt alles, um zu uns zu sprechen. Gott benützt auch eine ganze geschichtliche Entwicklung im Großen, nicht nur im einzelnen Leben, um in ganz neuer Weise zu uns zu reden.

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Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 3,16)

Der Geist ist's, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 6,63)

Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.

Neues Testament. Der erste Brief des Johannes (#1. Joh 4,4)

Religionen sind verschieden, aber es gibt nur einen einzigen Gott. Gott ist wie das Wasser, das die verschiedenen Gefäße füllt, und in jedem Gefäß nimmt die Vision Gottes die Gestalt des Gefäßes an.

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