Gott Sprüche – liebe

187 Sprüche gefunden

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Gott ist für mich schon deshalb unentbehrlich, weil er das einzige Wesen ist, das man ewig lieben kann.

Dostojewski, Der Jüngling (auch: Ein grüner Junge), 1876

Ohne Liebe, ohne Menschlichkeit im Herzen und ohne Dankbarkeit gegen den, dessen Gebot Liebe und Erbarmen und dessen große Eigenschaft und Wohlwollen ist gegen alles, was atmet, kann wahres Glück nicht erlangt werden.

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Man sollte alle [...] aufhängen, die [...] die achtbarste und heiligste Sache der Schöpfung herabwürdigen, das göttliche Geheimnis, den Schöpfungsakt und zugleich die erhabenste Lebensäußerung im Universum. Der Magnet zieht Eisen an, die Tiere hängen aneinander, getrieben von der Verschiedenheit der Geschlechter. Die Pflanzen sind der Liebe gehorsam, und der Mensch, dem allein es auf dieser Erde von Gott verliehen wurde, mit Entzücken zu fühlen, was die Pflanzen und Metalle nur stofflich empfinden können, – der Mensch, bei dem sich die elektrisierende Anziehungskraft in eine Anziehung gefühlsmäßiger Art verwandelt, [...] der Mensch allein betrachtet dieses Wunder [...] wie eine armselige Notwendigkeit, und er spricht mit Verachtung, Ironie und Haß darüber. Das ist wirklich sonderbar.

Sand, G., Briefe. An Albert Grzymala, Ende Mai 1838

Kirschblüte bei der Nacht Ich sahe mit betrachtendem Gemüte jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte, in kühler Nacht beim Mondenschein; ich glaubt, es könne nichts von größerer Weiße sein. Es schien, als wär ein Schnee gefallen; ein jeder, auch der kleinste Ast, trug gleichsam eine rechte Last von zierlich weißen runden Ballen. Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt, - indem daselbst des Mondes sanftes Licht selbst durch die zarten Blätter bricht - sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat. Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden was Weißres aufgefunden werden. Indem ich nun bald hin, bald her im Schatten dieses Baumes gehe, sah ich von ungefähr durch alle Blumen in die Höhe und ward noch einen weißern Schein, der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar, fast halb darob erstaunt, gewahr. Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht von einem hellen Stern ein weißes Licht, das mir recht in die Seele strahlte. Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergötze, dacht ich, hat er dennoch weit größre Schätze. Die größte Schönheit dieser Erden kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.

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Für den einzelnen ist jeweils das am besten, bei dem sich ihm der Herr am meisten mitteilt.

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Du bist ein Kind der Gnade. Wenn Gott dir die Gnade deshalb gab, weil er sie umsonst gab, so liebe ihn auch umsonst. Liebe Gott nicht um Lohn; er selbst sei dein Lohn!

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Gott wird so viel verstanden, wie er geliebt wird.

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Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.

Altes Testament. Das Buch Josua (#Jos 1,5)

Mensch, gibst du Gott dein Herz, er gibt dir seines wieder; Ach, welch ein wertrer Tausch! du steigest auf, er nieder.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Gott will eher geliebt denn bedacht, eher geschmeckt als verstanden werden.

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Der Ausdruck ›Lieber Gott‹, über den schon Nietzsche spottet, mußte in der Tat dem Deutschen zu erfinden aufgespart bleiben. Es sollte ihm nur einmal aufgehen, wie er sich selbst damit den Blick für die unaussprechliche Gewaltigkeit und Fürchterlichkeit des Weltganzen verdirbt, wenn er dessen höchster Personifikation das vertrauliche Wörtchen ›lieb‹ voransetzt.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Du tratest durch die Augen in mich ein und zwangst mich so, mich mächtig auszubreiten.

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Das innerste Wesen der Liebe ist Hingabe. Gott, der Liebe ist, verschenkt sich an die Geschöpfe, die Er zur Liebe erschaffen hat.

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Herr, du allein bist zu fürchten in deiner Allmacht. Du allein bist zu wählen in deiner Liebe.

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Es ist besser aus Liebe zu Gott eine einzige Ungerechtigkeit ohne Murren zu ertragen, als täglich so zu fasten, daß die Sterne leuchten.

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In der Herabkunft des Wortes Gottes hat uns alle mütterliche Liebe umarmt.

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Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.

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Gott erschuf dich, damit du ihn liebst, nicht damit du ihn verstehst.

Voltaire, Die Liga oder Heinrich der Große (La Ligue ou Henri le Grand), 1723

Etliche Leute wollen Gott mit den Augen ansehen, wie sie ein Rind ansehen, und wollen Gott ebenso minnen, wie sie ein Rind minnen.

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Die Seele, die Gott liebt, verlangt und erwartet nichts von ihm als die Vervollkommnung der Liebe.

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Sobald Gott dich bereit findet, muß er in dein Wesen einströmen, geradeso wie der Sonnenschein sich auf die Erde ergießen muß, wenn die Luft klar und rein ist. Sehnendes Verlangen schafft Liebe, und Liebe überwindet alle Hindernisse. Sie ist die größte Kraft, der selbst Gott nicht widerstehen kann.

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