Gott Sprüche – liebe

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Du kleidest Dich mit meiner Seele und bist doch selbst ihrer innerst Kleid.

Mechthild von Magdeburg, Das fließende Licht der Gottheit, 1869. II, 5

Man sagt, daß Gott überall ist, aber immer denken wir an ihn als an ein etwas Entferntes.

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Gott lieben, heißt das wünschen, was Gott wünscht. Er wünscht aber allen das Gute.

Tolstoi, Aufruf an die Menschheit, 1901

Alles, was uns besser und glücklicher machen kann, hat Gott direkt vor uns hin oder in die Nähe von uns gestellt.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Als Gott die Welt erschuf, sah er sie an und liebte sie. Dann suchte er einen Ort, um in ihr zu ruhen und wählte die Wüste.

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"Sag mir, was ist Gott" frug sinnend einst die Geliebte, und ich küßt' sie und sprach: "Gott ist die Liebe, mein Kind!"

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Liebe zum Guten (zu Gott) und Unsterblichkeitsglaube ist ein und dasselbe.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Gott wendet sich nicht zuerst an den Verstand, sondern an das Herz.

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Ich denke immer, das beste Mittel, Gott zu erkennen, ist, viel zu lieben.

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Deiner Sanftmut Schild, Deiner Demut Bild Mir anlege, mir einpräge, Daß kein Zorn noch Stolz sich rege. Vor dir sonst nichts gilt, Als dein eigen Bild.

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Die sich um ihren Gott am heftigsten befehden, sind ihm am weitesten entfernt.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Die Liebe Gottes dürfen wir doch wohl besonders darin finden, daß sie uns wenn nicht befiehlt, doch verzeiht, wenn wir nach den Gesetzen der Natur leben.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Hier bin ich heftig hin- und herbewegt von Lob und Tadel, von den Sorgen des Lebens, vom Schmerz der Trennung von denen, die mir lieb und nahe sind. Du allein bist meine Zuflucht. Du, der du die Last der ganzen Welt trägst, willst du nicht die Last dieses meinen kleinen Herzens tragen?

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Gott hilft uns nicht so sehr selbst als durch Menschen, die ihm nahe sind.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Mißhör mich nicht, du holdes Angesicht! Wer darf ihn nennen? Und wer bekennen: Ich glaub' ihn. Wer empfinden, Und sich unterwinden Zu sagen: ich glaub' ihn nicht? Der Allumfasser, Der Allerhalter, Faßt und erhält er nicht Dich, mich, sich selbst? Wölbt sich der Himmel nicht dadroben? Liegt die Erde nicht hierunten fest? Und steigen freundlich blickend Ewige Sterne nicht herauf? Schau' ich nicht Aug' in Auge dir, Und drängt nicht alles Nach Haupt und Herzen dir, Und webt in ewigem Geheimnis Unsichtbar sichtbar neben dir? Erfüll davon dein Herz, so groß es ist, Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist, Nenn es dann, wie du willst, Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe keinen Namen Dafür! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, Umnebelnd Himmelsglut.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Marthens Garten. Faust zu Margarete (Antwort auf die 'Gretchenfrage')

Die Menschenliebe ist, im Grunde genommen, nicht eigentlich Menschen-, sondern Gottesliebe, die das im Menschen liebt, was göttlich ist, und nicht das arme, verworrene Geschöpf an sich.

Merian (Hg.), Der Ruf. 366 Gedanken und Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1923

Was tut die Blume wohl mit Gott? Sie läßt sich Gott gefallen. In der Blume, als Blume träumt er seinen schönsten Traum, da widerstrebt ihm nichts.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1908

Man muß Gott schon in Zwei teilen, wenn seine schönste Empfindung, die Liebe, nicht allerletzten Endes Selbst-Liebe sein soll.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1913

Mit dem christlichen „lieben Gott“ ist wirklich nicht viel los. Er ist ebenso klein wie seine Erfinder: rachsüchtig und wenig vornehm, ein ganz schlechter Psychologe (der noch nicht einmal Schmeicheleien durchschaut) und überhaupt sehr unklar.

Delius, Brennspiegel. Gedanken und Sprüche, 1921