Gott Sprüche – nachdenklich
496 Sprüche gefunden
Wer von Gott erhört werden will, der höre zuerst auf Gott.
Ich suche in mir den Gott, den ich außer mir überall finde.
Der Instinkt, der einen Gott verlangt, ist erhabener als die Spitzfindigkeit, die ihn verwirft.
Zum Ebenbild Gottes muss ein falsches Original gesessen haben.
Und merkwürdigerweise ist gerade die Gottlosigkeit am unduldsamsten, sobald sie das Recht erstritten hat, mit Frechheit offen sich zeigen zu dürfen. Sie will keine Gottesverehrung mehr dulden und verfolgt jede mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln, legt euch Glaubens- und Gewissensfreiheit so aus, daß niemand mehr einen Glauben haben, niemand ein Gewissen zeigen solle. Wer fühlt nicht diese zur Macht strebende Gottlosigkeit und den Zwang, den sie bereits auszuüben beginnt?
Es ist nicht meine Angelegenheit, an mich zu denken. Meine Angelegenheit ist es, an Gott zu denken. Es ist Gottes Sache, an mich zu denken.
Vorschlag O wie rinnt in meine Glieder Eine stille Seligkeit, Sonntag, Sonntag ist es wieder, Abgelegt das Werktagskleid. O wie machst du jede Plage, Alles wieder schön und gut, Nachgeschmack von jenem Tage, Da der Herr der Welt geruht. Rufst in unserer gescheiten Fleißigen Welt oft wunderbar Mir zurück die seligen Zeiten, Da es immer Sonntag war. Für die nächste Schöpfungsfrage Mach ich, Herr, den Vorschlag nun: Ruhen mögst du sechs der Tage Und am siebten gar nichts tun.
Es ziemt uns nicht, Gott menschliche Attribute beizulegen, es ziemt uns nicht, Gott nach unserm Bilde zu schaffen. Menschliche Gerechtigkeit, menschliche Güte, menschliche Weisheit, das Alles läßt sich unmöglich auf ihn übertragen.
[…] Wahrhaftig, gäbe es einen Gott, man müßte ihn an seinem Schlafrock auf das Schafott zerren für seine endlose Grausamkeit.
Jeder trägt den Gott in sich, den er sich verdient.
Stellt euch keine Götzen auf! Ihr überseht sonst die – Götter!
Wir, Ebenbilder Gottes? Welche Gotteslästerung!
Wenn Gott spräche, wäre jedes seiner Worte eine Gotteslästerung.