Gott Sprüche – philosophisch
399 Sprüche gefunden
Wer Gott kennt, kennt alles. Wer Gott nicht kennt, kennt nichts.
Gott redet nicht; er unterweist nur durch Wirkungen und Geschehnisse.
Gott ist die Religion.
Gott ist das Beste in allem.
Um zu glauben, daß Einer das alles gemacht hat, braucht man doch sicher mehr Gedanken, als um zu wissen, daß er es nicht gemacht hat – ihr Idioten des freien Geistes!
Jeder Mensch hat die Sehnsucht, sich unter etwas Erhabenes zu stellen, einem Gott zu dienen.
Die Furcht vor der Gesellschaft, auf der die Moral sich aufbaut, die Furcht vor Gott, die das Geheimnis der Religion ist – das sind die beiden Gewalten, die uns beherrschen.
Ich suche in mir den Gott, den ich außer mir überall finde.
Der Instinkt, der einen Gott verlangt, ist erhabener als die Spitzfindigkeit, die ihn verwirft.
Zum Ebenbild Gottes muss ein falsches Original gesessen haben.
Ich frage dich, Schmerz, ich frage dich, Not, Ich frage dich, rätselumschauerter Tod. Ich frage dich, Gott, ich fasse dein Kleid Und deine starre Herrlichkeit. Ich recke mich zu deinem Thron, Ein verzweifelter, müder Menschensohn. Ich frage mit trotzig knirschendem Mund Dich um der Dinge letzten Grund. Ich frage dich um die Zweifelsqual, Wie Nacht so schwer, wie Nacht so kahl, Um das zagende, nagende Menschenleid, Das zu dir aus tiefster Tiefe schreit. Ich frage dich um die andere Welt, Wenn uns die arme Erde zerschellt. Ich schütte das ganze grausame Leid Vor deine graue Ewigkeit. – Die Himmel beben, die Sonne zagt Vor dem Menschenkinde, das also fragt. Das Meer schlägt donnernd seinen Strand, Und die Berge lauschen wie gebannt. – Und wenn mir, Gott du, die Seele zerbricht, Ich frage dich, ich lasse dich nicht.
Und merkwürdigerweise ist gerade die Gottlosigkeit am unduldsamsten, sobald sie das Recht erstritten hat, mit Frechheit offen sich zeigen zu dürfen. Sie will keine Gottesverehrung mehr dulden und verfolgt jede mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln, legt euch Glaubens- und Gewissensfreiheit so aus, daß niemand mehr einen Glauben haben, niemand ein Gewissen zeigen solle. Wer fühlt nicht diese zur Macht strebende Gottlosigkeit und den Zwang, den sie bereits auszuüben beginnt?
Es ist nicht meine Angelegenheit, an mich zu denken. Meine Angelegenheit ist es, an Gott zu denken. Es ist Gottes Sache, an mich zu denken.
Gibt es Gott? Ich weiß es nicht. Ich weiß, es gibt ein Gesetz meines geistigen Wesens. Die Quelle, den Ursprung dieses Gesetzes nenne ich Gott.
Es ziemt uns nicht, Gott menschliche Attribute beizulegen, es ziemt uns nicht, Gott nach unserm Bilde zu schaffen. Menschliche Gerechtigkeit, menschliche Güte, menschliche Weisheit, das Alles läßt sich unmöglich auf ihn übertragen.
Pantheismus: Die Lehre, dass alles Gott ist, im Unterschied zu der Lehre, dass Gott alles ist.
[…] Wahrhaftig, gäbe es einen Gott, man müßte ihn an seinem Schlafrock auf das Schafott zerren für seine endlose Grausamkeit.
Es ist weder möglich, noch denkbar, daß du mit menschlichem Verstande die Gottheit und die ursprüngliche Erschaffung der Dinge begreifen könnest, da du nur einen so kleinen Teil des Universums übersiehst und selbst diesen nur sinnlich und von außenher erkennst.
Gott sucht Welt, Gespielen.
Gott schien mir nicht geistlich, sondern ein weltlicher Geist, weil er die Welt ist und die Welt in ihm; Gott strahlt von Weltlichkeit.
In unermesslichen Höhen, zu denen der Aufstieg nur durch die tiefsten Tiefen unseres Innersten führt, wohnt Gott.