Gott Sprüche – zukunft
271 Sprüche gefunden
Ich finde dich in allen diesen Dingen, denen ich gut und wie ein Bruder bin; als Samen sonnst du dich in dem Geringen und in dem Großen gibst du groß dich hin... Das ist das wundersame Spiel der Kräfte, daß sie so dienend durch die Dinge gehn: in Wurzeln wachsend, schwindend in die Schäfte und in den Wipfeln wie ein Auferstehn.
Gott ist von keinem Raum, von keiner Zeit umzirkt, Denn Gott ist da und dann, wo er und wann er wirkt. Und Gott wirkt überall, und Gott wirkt immerfort; Immer ist seine Zeit, und Überall sein Ort.
Nichts kann vom Menschen bestimmt werden, denn alles ist vom Himmel verfügt.
Der Prophet besitzt eine besondere, das natürliche Maß übersteigende Eigentümlichkeit in seiner kombinierenden Phantasie. Wenn diese die Oberherrschaft gewinnt und erstarkt und von den Sinnen nicht in Anspruch genommen und abgelenkt wird, erschaut sie die wohlbewahrte Schicksalstafel und empfängt die Wesensformen der partikulären Dinge der Zukunft in sich eingeprägt. Den Propheten überkommt dieses Schauen im wachen Zustande, die übrigen Menschen im Schlafe.
Was nah ist und was ferne, Von Gott kömmt alles her! Der Strohhalm und die Sterne, Der Sperling und das Meer. [...] Von Ihm sind Büsch und Blätter, Und Korn und Obst von Ihm, Von Ihm mild Frühlingswetter, Und Schnee und Ungestüm.
Er, Er macht Sonnaufgehen, Er stellt des Mondes Lauf, Er läßt die Winde wehen, Er tut den Himmel auf.
Was Du sehen kannst, das siehe, und brauche Deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte Dich an Gottes Wort.
Wir nennen die Wege Gottes oft dunkel, aber die Finsternis liegt nicht auf seinen Wegen, sondern auf unseren Augen.
Die großen Gelegenheiten, Gott zu dienen, sind selten, die kleinen kommen immerfort.
Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre, Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort. Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere, Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort. Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer führt die Sonn’ aus ihrem Zelt? Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne, Und läuft den Weg gleich wie ein Held. Vernimm’s, und siehe die Wunder der Werke. Die die Natur dir aufgestellt! Verkündigt Weisheit und Ordnung und Stärke Dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?
Deine Macht und Herrlichkeit Leuchtet auch zur Winterzeit In der wolkenvollen Luft, In den Flocken, in dem Duft!
Gott wird helfen – und was ich nicht vermag, das wird er tun.
Eine feste Burg ist unser Gott.
Sobald der Elende ruft, so hört's Gott, und seine Rache wird eilends kommen.
Gott benützt alles, um zu uns zu sprechen. Gott benützt auch eine ganze geschichtliche Entwicklung im Großen, nicht nur im einzelnen Leben, um in ganz neuer Weise zu uns zu reden.
Wo ist Gott? Ist es nicht so, daß Gott nur dort ist, wo er uns immer wieder neu überraschen kann?
Es wandelt, was wir schauen, Tag sinkt ins Abendrot, Die Lust hat eignes Grauen, Und alles hat den Tod. Ins Leben schleicht das Leiden Sich heimlich wie ein Dieb, Wir alle müssen scheiden Von allem, was uns lieb. Was gäb es doch auf Erden, Wer hielt' den Jammer aus, Wer möcht geboren werden, Hieltst du nicht droben Haus! Du bist's, der, was wir bauen, Mild über uns zerbricht, Daß wir den Himmel schauen – Darum so klag ich nicht.
Die Sterne sind erblichen Mit ihrem Goldnen Schein; Bald ist die Nacht entwichen, Der Morgen tritt herein. Noch waltet tiefes Schweigen Im Tal und überall; Auf frisch getauten Zweigen Singt nur die Nachtigall. Sie singet Lob und Ehre Dem hohen Herrn der Welt. Der überm Land und Meere Die Hand des Segens hält. Er hat de Nächt' vertrieben, Ihr Kindlein fürchtet nichts; Stets kommt zu seinen Lieben Der Vater allen Lichts.
Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar.