Hoffnung Sprüche – leben
30 Sprüche gefunden
Bist du weise, so mischst du das eine mit dem anderen und wirst weder hoffen ohne zu zweifeln, noch verzweifeln ohne zu hoffen.
Zeus wollte nämlich, daß der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu lassen. Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert.
Der Ertrinkende klammert sich am Strohhalm fest.
Das ist ein Leben! Man verbringt es hoffend, um es mit einem Tode zu beschließen, an den man wieder Hoffnungen knüpft.
Durch mich gelangt man in die Stadt der Schmerzen, Durch mich zu wandellosen Bitternissen, Durch mich erreicht man die verlorenen Herzen. Gerechtigkeit hat mich dem Nichts entrissen; Mich schuf die Kraft, die sich durch alles breitet, Die erste Liebe und das höchste Wissen. Vor mir ward nichts Geschaffenes bereitet, Nur ew'ges Sein, so wie ich ewig bin: Laßt jede Hoffnung, die ihr mich durchschreitet
Gäbe es keine Träume und Illusionen, so würde des armen Mannes Seele ihn verlassen.
Es kann soviel passieren zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Das Licht am Ende des Tunnels ist meistens eine Leuchttafel, auf der »Kein Ausgang« steht.
Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung.
Viele vernünftige Hoffnungen und Befürchtungen erfüllen sich nicht.
Man verliert vieles im Leben, Doch verliere nie die Hoffnung, Denn ohne Hoffnung verlierst du dein Leben.
Mit seinen erfüllten Hoffnungen könnte man so leicht für sich ein Paradies, und für seine Mitmenschen eine Hölle bauen.
Unter Dornen wachsen Rosen.
So not tut es den lebenssüchtigen Menschen, sich eine Ewigkeit zu denken, daß sie, wenn ihnen die Brücke der Hoffnung verwehrt ist, auf der Brücke der Furcht hinübergehen.
Wenn er's nicht erhofft, wird er das Unverhoffte nicht finden. Denn unerforschlich ist's und unzugänglich.
Ich halte es für eine unmännliche Äußerung, wenn jener Rhodier, den ein Tyrann in einen Käfig einsperren und wie ein wildes Tier füttern ließ [Telesphoros], einem, der ihm riet, sich der Nahrung zu enthalten, die Antwort gab: "Solange der Mensch noch lebt, darf er alles hoffen." Auch angenommen, dies sei wahr, so ist doch das Leben nicht um jeden Preis zu erkaufen.
Du gehst im Dunkeln, im Herzen bedrängt, von Sorgen beengt, plötzlich über dir Sterne funkeln.
Eure Liebe zum Leben sei Liebe zu eurer höchsten Hoffnung: und eure höchste Hoffnung sei der höchste Gedanke des Lebens!
Im Gedränge hier auf Erden Kann nicht jeder, was er will; Was nicht ist, es kann noch werden, Hüte dich und bleibe still.
Lebe auf der Welt; aber mit Hoffnungen verzehre dein Herz nicht.
Etwas fürchten und hoffen und sorgen Muß der Mensch für den kommenden Morgen, Daß er die Schwere des Daseins ertrage, Und das ermüdende Gleichmaß der Tage, Und mit erfrischendem Windesweben Kräuselnd bewege das stockende Leben.