Hoffnung Sprüche – leben

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Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.

Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen). Flor. 110, 22

Wer mit den wenigsten Hoffnungen an das Leben herantritt, dessen harren die größten Siege.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Und so zerbröckelt sich Monat um Monat und Jahr um Jahr in sonnenlosem Sich-müde-Hoffen… und nirgends auch nur ein Schimmer von Schein, daß es irgend einmal würde anders sein! Man gibt das Beste, das man kann, man gibt sein glühendstes Herzblut dran, mit Leben bezahltes Leben… und hat man etwas fertig gebracht… dann ist der ganze Dank dafür, daß ein paar Freunde freundlich sagen: Freut mich, das hast du gut gemacht! Und damit ist die Sache dann erledigt!

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Was fragst du den Mann Was fragst du den Mann Nach Heimat und Haus? Er hat sie nicht – Du horchest nach Vater Und Mutter ihn aus, Er kennt sie nicht. Was fragst du den Mann Nach Kind und Weib? Er klagt doch nicht, Daß sie ihn verließ Mit Seele und Leib Um einen Wicht … Was fragst du den Mann Nach seinem Gott? Er suchte Licht! – Warum blieb es dunkel In Elend und Spott? Er weiß es nicht.

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Darf eine einzige fehlgeschlagene Hoffnung uns gegen die Welt so unversöhnlich machen?

Lessing, Emilia Galotti, 1772. Fünfter Akt, fünfter Auftritt, Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla

Nichts schwächt so sehr die Kräfte des Menschen, als die Hoffnung außerhalb der eigenen Anstrengung irgendwo Seligkeit und Heil zu finden.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Nenn mir ein Leben, das dem Hoffen sich ergab und dennoch siegte!

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Keines darf im Leben fehlen, Soll das Leben Leben sein: – Nicht mit seinem milden Flimmer Der Erinn’rung Abendschimmer, Nicht der Hoffnung Morgenschein!

Förster, Gedichte von Karl Förster. Erster Theil, hg. von Ludwig Tieck, 1843. Aus: Erinnerung und Hoffnung

Ein Leben ohne Hoffnung ist wie ein Vogel ohne Schwingen. Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Himmel ohne Sterne.

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