Krieg Sprüche

Sprüche über Krieg

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… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

Plutarch, Parallelbiographien (Vitae parallelae), entstanden ab 96 n. Chr. Originaltext: Ceterum censeo carthaginem esse delendam.

Im Kriege verlieren alle, auch die Sieger.

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Wer nicht weiß, was Krieg ist, der gehe in den Krieg.

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Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß!

Bismarck, Depeschen. Depesche vom 29. Juli 1870

Es ist in der Tat eine natürliche und gewöhnliche Sache, die Begierde zu Eroberungen: und die Menschen werden immer gelobt und nicht getadelt, die so etwas unternehmen, falls sie es können. Wenn sie es aber nicht können und doch unternehmen, es koste, was es wolle: dann ist es ihr Fehler, und dafür trifft sie der Tadel.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Kein Heil ist im Krieg; den Frieden verlangen wir alle.

Vergil, Aeneis, entstanden 29-19 v. Chr

Alle Schätze der Welt können mich nicht dazu bringen, einen Angriffskrieg zu befürworten, denn ich halte ihn für Mord.

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Ein Krieg ohne Geld ist wie ein Blasebalg ohne Luft.

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Krieg ist leichter angefangen als beendet.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Kriegsräte sind nur eine Entschuldigung für Feigheit. Solange ich den Oberbefehl habe, wird es keine geben.

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Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

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Der Krieg ist niemandes Bruder.

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Wer Krieg wünscht, möge ihn zu Hause haben.

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Krieg aller gegen alle.

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DieGeltungoder derWerteines Menschen liegt, wie der aller anderen Dinge, in seinem Preis, das heißt, er wird dadurch bestimmt, wieviel man für den Gebrauch seiner Macht zahlen würde. […]

Hobbes, Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und staatlichen Gemeinwesens (Leviathan or the Matter, Forme and Power of a Commonwealth Ecclesiasticall and Civil), 1651

Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

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Um eine Schlacht zu gewinnen, ist es nötig, dem Heer Vertrauen zu sich selbst und auf den Feldherrn einzuflößen.

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Jeder Krieg wird unter den nichtigsten Vorwänden begonnen, aus guten Gründen weitergeführt und mit den verlogensten Ausreden beschlossen.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Ein Krieg, selbst der siegreichste, ist ein nationales Unglück.

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Will man angreifen, so muß es mit Entschiedenheit geschehen.

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Geborgte Soldaten taugen nichts.

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