Krieg Sprüche
Sprüche über Krieg
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… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.
Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß!
Es ist in der Tat eine natürliche und gewöhnliche Sache, die Begierde zu Eroberungen: und die Menschen werden immer gelobt und nicht getadelt, die so etwas unternehmen, falls sie es können. Wenn sie es aber nicht können und doch unternehmen, es koste, was es wolle: dann ist es ihr Fehler, und dafür trifft sie der Tadel.
Kein Heil ist im Krieg; den Frieden verlangen wir alle.
Alle Schätze der Welt können mich nicht dazu bringen, einen Angriffskrieg zu befürworten, denn ich halte ihn für Mord.
Krieg ist leichter angefangen als beendet.
Kriegsräte sind nur eine Entschuldigung für Feigheit. Solange ich den Oberbefehl habe, wird es keine geben.
Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.
DieGeltungoder derWerteines Menschen liegt, wie der aller anderen Dinge, in seinem Preis, das heißt, er wird dadurch bestimmt, wieviel man für den Gebrauch seiner Macht zahlen würde. […]
Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.
Um eine Schlacht zu gewinnen, ist es nötig, dem Heer Vertrauen zu sich selbst und auf den Feldherrn einzuflößen.
Jeder Krieg wird unter den nichtigsten Vorwänden begonnen, aus guten Gründen weitergeführt und mit den verlogensten Ausreden beschlossen.
Will man angreifen, so muß es mit Entschiedenheit geschehen.