Krieg Sprüche – klassisch

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Der Krieg ist nie ein isolierter Akt.

Clausewitz, Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, hg. von Marie von Clausewitz, 1832-34

Wie man den Krieg führt, das weiß jedermann; wie man den Frieden führt, das weiß kein Mensch. Ihr habt stehende Heere für den Krieg, die jährlich viele Milliarden kosten. Wo habt ihr eure stehenden Heere für den Frieden, die keinen einzigen Para kosten, sondern Milliarden einbringen würden?

May, Ardistan und Dschinnistan, 2 Bde., 1909. 1. Band, 1. Kapitel. Eine Mission

Ist es denn so reizend, sich mit Trümmern In die Weltgeschichte einzubau'n?

Tiedge, C. A., Gedichte. Kleinere Dichtungen. Aus: Elegie auf dem Schlachtfelde bei Kunersdorf, 1803

«Ich weiß nicht [, welche Waffen in einem dritten Weltkrieg zur Anwendung kommen]. Aber ich kann Ihnen sagen, was sie im vierten benutzen werden: Steine.

Einstein, Aus dem Interview »Einstein at Seventy» von Alfred Werner in Liberal Judaism 16 (April-Mai 1949). Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Albert-Einstein-Archivs der Hebräischen Universität Jerusalem

Man war Schriftsteller, man hatte das Wort und damit die Pflicht, seine Überzeugungen auszudrücken [gegen die Kriegshetze], soweit dies in einer Zeit der Zensur möglich war.

Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, entstanden im Exil 1939-41, Stockholm 1942 (posthum)

Denn über alle Schmach des Krieges geht die der Menschen, von ihm nichts mehr wissen zu wollen, indem sie zwar ertragen, daß er ist, aber nicht, daß er war.

Kraus, Die letzten Tage der Menschheit, 1919

Solange in den Völkern die Sucht nach dem Vorrang ihr Wesen treibt, wird das Gespenst des Krieges immer über Europa lauern.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Im Krieg sind die Gesetze der Menschheit aufgehoben, in den Urzustand ist sie zurückversetzt.

Dohm, Der Mißbrauch des Todes. Senile Impression, 1917. Originaltext

Der Krieg ist die verruchteste aller Gotteslästerungen.

Dohm, Der Mißbrauch des Todes. Senile Impression, 1917. Originaltext

Solange Kriege möglich sind, werden Kriege sein.

Dohm, Der Mißbrauch des Todes. Senile Impression, 1917. Originaltext

Alles, was das Schwert erwirbt, auch durch das Schwert im Kriege stirbt.

May, Und Friede auf Erden!, 1904. Viertes Kapitel: Wahnsinn

Ein Krieg aber muss auf solche Art begonnen werden, dass offenbar nichts anderes als der Friede das Ziel ist.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Bellum autem ita suscipiatur, ut nihil aliud nisi pax quaesita videatur

Was dir die Ahle geschenkt hat, raubt dir der Dolch.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 3, 16 Übers. Internet. Originaltext: Quod [...] tibi tribuit subula, sica rapit.

Der Krieg, sagt man, liegt in der Natur, sowie der Hang zum Bösen.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893