Krieg Sprüche – tiefgründig

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Der Krieg antwortet auf mehr Fragen, als gestellt wurden.

Mongré, Sant’ Ilario. Gedanken aus der Landschaft Zarathustras, 1897

Die Kriegskunst besteht in der Berechnung einer großen Anzahl Fälle, deren Eintritt auf dem Kriegsschauplatz als möglich angenommen werden muß.

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Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907

Krieg übertrifft den Frieden wie der Tag die Nacht.

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Die höchste Verwicklung entsteht durch die Kollision der Staaten untereinander, und das höchste Phänomen der nicht gefundenen und nicht zu findenden Einheit ist der Krieg, der so notwendig ist als der Kampf der Elemente in der Natur.

Schelling, Stuttgarter Privatvorlesungen, 1810

Das Unglück der Erde war bisher, daß zwei den Krieg beschlossen und Millionen ihn ausführten und ausstanden, indes es besser, wenn auch nicht gut gewesen wäre, daß Millionen beschlossen hätten, und zwei gestritten.

Jean Paul, Dämmerungen für Deutschland, 1809. III. Kriegs-Erklärung gegen den Krieg

Krieg bestraft Strafende und Bestrafte.

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Will man angreifen, so muß es mit Entschiedenheit geschehen.

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Krieg ist eine zu ernste Angelegenheit, als daß man ihn dem Militär anvertrauen könnte.

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Ein kluger Mensch muss alles versuchen, bevor er zu den Waffen greift.

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Bestimme ich die Stärken des Feindes, während meine Gestalt nicht wahrnehmbar erscheint, so kann ich meine Stärke konzentrieren, während der Feind unvollständig ist. Der Höhepunkt militärischer Entfaltung findet sich im Formlosen: Weiset keine Form auf und sogar der sinnestiefste Spion suchet Euch vergebens und der Weise kann keine Pläne gegen Euch schmieden.

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Für Frieden oder Krieg ist nicht der Ausdruck und die wortwörtliche Bedeutung entscheidend, sondern weit mehr die Handlungsweise der Menschen.

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Krieg ist ein Problem; nicht die Lösung.

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Bomben werfen für den Frieden ist wie ficken für die Jungfräulichkeit.

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Der Krieg ist eine Kuh, die zwischen Dornen gemolken wird.

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Krieg ist ein golden Netz: wer damit fängt, hat mehr Schaden als Nutzen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen.

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Kriege und Gemälde muß man mit einer gewissen Distanz beurteilen.

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Der Krieg ist ein Weg der Täuschung.

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Die Weisen führen Krieg um des Friedens willen.

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Die größten Kriege, die gemeinsten Schandtaten der Menschheit, entstanden aus den besten Absichten.

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