Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

2992 Sprüche in dieser Kategorie

Schneller Gang ist unser Leben; Laßt uns Rosen auf ihn streun!

Herder, J. G., Gedichte. Aus: Lied des Lebens

Daß es nie wiederkehrt, macht das Leben so süß.

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Leben ist Veränderung. Dieser Veränderung zu widerstehen, wirkt dem Lebensfluß mehr entgegen, als sich ihr zu ergeben. Die Essenz des Lebens ist dessen Verlauf: Die Ereignisse, Bedingungen und Erfahrungen, die uns formen und zeitweise auch aus der Bahn werfen.

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Das Leben gleicht einem Violinsolo in der Öffentlichkeit, für das man noch ein paar Griffe einstudieren muß.

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Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen.

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Tote Fische schwimmen mit dem Strom, lebendige dagegen.

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Kinder kommen, Alte gehen.

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Das Leben ist eine Quarantäne fürs Paradies.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80

Im Leben ist man entweder Roß oder Reiter.

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Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.

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Sechs Dinge gibt es, die unsere Lebensgeister gleich wieder wecken: frisches Fleisch, neuer Reis, ein junges Weib, Milch, Schmelzbutter und heißes Wasser.

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So ist das Leben schön, wenn es hektisch zugeht.

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Existieren heißt: Ahnen haben.

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Das halbe Leben ist bereits draufgegangen, bevor wir wissen, was Leben ist.

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Wer in der wirklichen Welt arbeiten kann und in der idealen leben, der hat das Höchste errungen.

Burow (Hg.), Denk-Sprüche für das weibliche Leben. Gesammelte Perlen zur Veredlung für Geist, Gemüth und Herz, 1857

Faunsflötenlied Ich glaube an den großen Pan, den heiter heiligen Werdegeist; sein Herzschlag ist der Weltentakt, in dem die Sonnenfülle kreist. Er wird und stirbt und stirbt und wird, kein Ende und kein Anbeginn. Sing, Flöte, dein Gebet der Lust! Das ist des Lebens heiliger Sinn.

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Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen; man denkt, das Eigentliche soll erst kommen, bis man mit Verwunderung sieht, daß es schon vorbei ist.

Bismarck, O., Briefe. An seinen Bruder, 2. Juli 1855

Was ein Leben an Länge gewinnt, verliert es meist an Tiefe.

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Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden.

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Alle Wesen scheun Bedrückung, zittern vor des Todes Nöten. Gleich wie du ist jedes Wesen! Töte nicht und laß nicht töten!

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 129. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Mancherlei sammelt gar Mancher, Und weiß des Sammelns kein Ende, Und ob dem Mancherlei, ach! Sammelt er selber sich nicht. Hast du alles gesammelt, Was wird dein Sammeln nützen, Wenn du die Welt auch gewännst, So du dich selber zerstreust? – Die zerstreut waren, In eine Herde zu sammeln, Kam vom Himmel herab Selber des Ewigen Sohn; Sprach auch deutlich genug: Wer nicht mit mir sammelt, zerstreut! Und doch bleibet zerstreut Sorglos die thörichte Welt! –

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