Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

2992 Sprüche in dieser Kategorie

Was willst du auf dieser Station so breit dich niederlassen? Wie bald schon bläst der Postillion, du mußt doch alles lassen.

Eichendorff, J., Gedichte. Ausgabe 1841. Wanderlieder: Wandersprüche

Wohin mein Weg mich führen mag, der Himmel ist mein Dach, die Sonne kommt mit jedem Tag, die Sterne halten Wach.

Internet

Kein Harren gilt noch Hoffen! Frisch vorwärts! Unverzagt! Mir steht die Welt noch offen: Wohlan, es sei gewagt! Und wird's auch nie errungen, Wonach mein Geist gestrebt, So hab ich doch gesungen, Geliebt und gelebt.

Internet

Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe und ihr sollt auch leben.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 14,19)

Wer sein Leben lieb hat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird's erhalten zum ewigen Leben.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 12,25)

Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Süß ist das Leben nur für den, der es nicht kennt.

Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 756 (Karl Heinemann)

Wer sein Leben halbtot zubringt, ist ein lebender Toter.

Internet

Es gibt nur drei Formen um im Leben zu bestehen: stehlen, beten oder etwas leisten!

Internet

Man muß sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man hat, und wenn es krumm und knorrig wäre.

Internet

Der Mensch sät, doch ob er die Frucht essen wird, ist zweifelhaft.

Sukka 49

Warte nicht mit Essen und Trinken; denn die Welt, die wir verlassen müssen, gleicht einem Festmahle. Im Grabe gibt es keinen Genuß, und der Tod wartet nicht. Die Menschen alle gleichen den Pflanzen auf dem Felde; die einen erblühen, die anderen verwelken.

Internet

Jedem ist seine Zeit zugewiesen.

Vergil, Aeneis, entstanden 29-19 v. Chr

Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 103,15f)

Die meisten Menschen, die den Entschluß fassen würden, ihre Lebensgeschichte zu schreiben, werden entdecken, daß sie gar keine haben.

Internet

Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 12,16-21)

"Ein jeder muß eben halt dochseinenWeg gehen", ist ein kompletter, frecher Blödsinn! Wie wenn man sagte: "Ein jeder Hundmußhalt ins Zimmer pissen!"

Internet

Der ist am reichsten und glücklichsten, der die Kräfte des eigenen Lebens am höchsten entwickelt hat.

Internet

Der kleinste Erdenmensch, ein Sohn der Ewigkeit, besiegt in immer neuen Leben den alten Tod.

Internet

Das Leben ist eine Schule...! Wohl dem, der die Prüfung besteht...

Internet

Leben heißt, dunkler Gewalten Spuk bekämpfen in sich, Dichten, Gerichtstag halten über sein eigenes ich.

Ibsen, H., Briefe. An Ludwig Passarge, München, 16. Juni 1880